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Samstag, 17. Oktober 2026 BTC -- / --
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Datenleck bei Discord durch Drittanbieter, interne Systeme bleiben sicher

Datenleck bei Discord durch Drittanbieter, interne Systeme bleiben sicher
Datenleck bei Discord durch Drittanbieter, interne Systeme bleiben sicher

Discord hat bestätigt, dass ein externer Kundenservice-Partner gehackt wurde, was zu einem Datenleck bei einer begrenzten Anzahl von Nutzern geführt hat. Betroffen sind Personen, die zuvor Kontakt mit dem Customer-Support-Team oder der Abteilung Trust & Safety aufgenommen hatten. Obwohl die internen Systeme von Discord nicht kompromittiert wurden, gelangten dennoch sensible Nutzerdaten in die Hände der Angreifer.

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Was wurde geleakt und wie konnte das geschehen?

Laut Discord richtete sich der Angriff gegen einen Drittanbieter, der im Namen der Plattform Kundenservice leistet. Dem Angreifer gelang es, auf Kundendaten aus dem Ticketsystem zuzugreifen. Dabei handelt es sich unter anderem um Namen, E-Mail-Adressen, IP-Adressen und Konversationen mit Support-Mitarbeitern. In einigen Fällen wurden auch begrenzte Zahlungsinformationen kompromittiert, wie etwa die verwendete Zahlungsmethode und die letzten vier Ziffern einer Kreditkartennummer.

Für eine kleine Gruppe von Nutzern wurden sogar Ausweisdokumente eingesehen, darunter Führerscheine und Reisepässe. Dies betraf hauptsächlich Konten, bei denen eine Altersverifikation oder eine Ausnahmegenehmigung beantragt worden war.

Discord betont, dass vollständige Kreditkartendaten, Passwörter und Nutzeraktivitäten außerhalb von Support-Gesprächen nicht betroffen sind. Das Unternehmen warnt jedoch vor möglichen Phishing-Versuchen per E-Mail oder über andere Kommunikationskanäle.

Maßnahmen von Discord und Aufruf an Nutzer

Unmittelbar nach Entdeckung des Vorfalls hat Discord dem betroffenen Dienstleister den Zugang entzogen und eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Hierfür wurde auch ein externes forensisches Expertenteam hinzugezogen. Gleichzeitig wurde Kontakt zu den zuständigen Behörden und Strafverfolgungsstellen aufgenommen.

Betroffene Nutzer werden in Kürze eine E-Mail von der offiziellen Adresse noreply@discord.com erhalten. Laut Unternehmen wird Discord niemals telefonisch zu Sicherheitsvorfällen Kontakt aufnehmen – alle anderweitigen Mitteilungen sollten als verdächtig angesehen werden.

Discord gibt an, die Kontrolle über externe Dienstleister künftig weiter zu verschärfen, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Nutzer, die kürzlich Kontakt mit dem Kundenservice der Plattform hatten, werden zu besonderer Vorsicht gegenüber verdächtigen Nachrichten aufgerufen.

Eine ausführliche Stellungnahme von Discord zu diesem Vorfall finden Sie in der offiziellen Erklärung auf der Website.

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