Plume Network macht Schritt in Richtung regulierter Onchain-Märkte
Plume Network hat einen bedeutenden Schritt in Richtung regulierter Blockchain-Finanzmärkte gemacht. Die Layer-2-Blockchain, die sich vollständig auf Real World Assets (RWAs) konzentriert, ist nun offiziell bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC als Transfer Agent registriert. Damit wird es möglich, das Management digitaler Wertpapiere vollständig onchain durchzuführen – einschließlich der Integration in das bekannte DTCC-Netzwerk zur Abwicklung.
Kryptowährungen sind erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Regulierung trifft auf Blockchain
Der neue Status von Plume bedeutet, dass das Unternehmen nun Aktionärsregister und digitale Wertpapiere über die Blockchain verwalten darf. Dies ebnet den Weg für Anwendungen wie Onchain-IPOs, Fondsverwaltung und Fundraising durch kleinere Unternehmen. Durch den Einsatz von Smart Contracts wird der gesamte Prozess von Monaten auf Wochen verkürzt.
Laut CEO Chris Yin besteht das Ziel darin, eine Brücke zwischen der Geschwindigkeit von DeFi und der Sicherheit traditioneller Finanzmärkte zu schlagen.
“Mit dieser Lizenz ermöglichen wir erstmals regulierte Onchain-Wertpapiere”, sagt er.
Das Timing ist bemerkenswert, da sich die SEC in letzter Zeit offener gegenüber Initiativen zur Tokenisierung realer Vermögenswerte zeigt.
PLUME-Token steigt um 24 %
Der Markt reagiert positiv auf die Nachricht. Der PLUME-Token ist in den letzten 24 Stunden um 24,3 % auf einen Preis von 0,1096 US-Dollar gestiegen. Das Handelsvolumen hat sich um über 186 % erhöht und liegt laut CoinMarketCap nun bei fast 190 Millionen US-Dollar.
Das Unternehmen bleibt nicht untätig. Neben dieser Anerkennung arbeitet Plume auch an Lizenzen als Broker-Dealer und für ein alternatives Handelssystem (ATS). Ziel ist es, ein vollständig reguliertes Ökosystem für Onchain-Kapitalmärkte aufzubauen – insbesondere für sogenannte 40-Act-Fonds, traditionelle Investmentfonds mit einem Gesamtvolumen von über 39 Billionen US-Dollar.
Die ersten Produkte sind für Anfang 2026 geplant, darunter Nest Vaults, mit denen Nutzer Stablecoins in regulierten Fonds einsetzen und über Real World Assets Renditen erzielen können. Mehrere Fonds haben bereits Interesse signalisiert, warten jedoch noch auf weitere regulatorische Klarheit von der SEC.
Auch große Akteure wie Grayscale unternehmen Schritte in Richtung regulierter Krypto-Produkte in den USA.
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