Vergessene BNB-Spende von 200.000 $ jetzt 39 Millionen $ wert
Eine alte Krypto-Spende aus dem Jahr 2018 hat heute einen Wert von mehreren Millionen Dollar – und wurde bislang nicht angerührt. Coinbase-Direktor Conor Grogan machte öffentlich, dass 200.000 US-Dollar in BNB, die einst einem Fonds für unheilbar kranke Krebspatienten in Malta gewidmet wurden, nie beansprucht worden sind. Heute repräsentiert die vergessene Wallet einen Wert von rund 39 Millionen US-Dollar. Grogan ruft nun die Bevölkerung Maltas dazu auf, die Regierung zu informieren: Die Mittel sind weiterhin zugänglich.
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Vergessene Wallet enthält inzwischen 39 Millionen Dollar
Die ursprüngliche Spende stammte von Binance und mehreren Krypto-Nutzern und war dazu gedacht, das Leben terminal erkrankter Patienten in Malta zu verbessern. Doch in den darauffolgenden Jahren geschah – nichts. Die Gelder wurden schlicht nie verwendet. Der Grund? Vermutlich administrative Missstände oder mangelhafte Kommunikation zwischen den Beteiligten. Im Jahr 2021 wurde sogar eine Klage wegen der angeblich verschwundenen Mittel eingereicht, die jedoch zurückgezogen wurde, als sich herausstellte, dass die Wallet weiterhin existierte.
Grogan machte den Fall nun über diesen X-Post erneut publik. Er betont, dass die Mittel derzeit ausreichen würden, um das gesamte Gehalt medizinischer Fachkräfte zu decken. In einer Zeit, in der das Gesundheitssystem unter Druck steht, ist das keine kleine Aussage.
Öffentlicher Druck als letztes Mittel
Obwohl die Gelder technisch gesehen weiterhin verfügbar sind, hat bislang niemand die Initiative ergriffen, sie zu beanspruchen. Grogan richtet sich nun direkt an die Bevölkerung.
“Maltesische Bürger – informiert eure Regierung, dass diese Mittel noch verfügbar sind”, schreibt er.
Die implizite Botschaft: Wenn offizielle Stellen untätig bleiben, muss die Community selbst handeln.
Der Fall zeigt, wie mächtig – und zugleich anfällig – Krypto-Spenden sein können. Ohne klare Nachverfolgung können Millionenbeträge leicht “vergessen” werden. Gleichzeitig verdeutlicht die Geschichte auch das enorme Wertsteigerungspotenzial von Kryptowährungen. Von 200.000 auf 39 Millionen US-Dollar in sieben Jahren – eine beispiellose Entwicklung, von der bisher niemand profitiert hat.
Ob die Geschichte noch ein positives Ende nimmt, hängt nun vom öffentlichen Druck ab. Eines steht fest: Solche vergessenen Wallets sollten häufiger ins Rampenlicht gerückt werden.
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