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Angst greift auf dem Kryptomarkt um sich, Chance oder Krise?

Angst greift auf dem Kryptomarkt um sich, Chance oder Krise?
Angst greift auf dem Kryptomarkt um sich, Chance oder Krise?

Der Kryptomarkt befindet sich aktuell in der pessimistischsten Stimmungslage des gesamten Jahres. Laut einem aktuellen Update von Alphractal steht der “Fear and Greed Index” auf dem niedrigsten Stand des Jahres 2025, was auf extreme Angst unter den Investoren hindeutet. Auch das Sentiment-Dashboard der Alpha Crypto Sentiment Gauge zeigt überwiegend rote und orangefarbene Warnsignale – ein Muster, das historisch oft mit Korrekturphasen oder Konsolidierungen einhergeht.

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Stimmung fällt auf extremes Angstniveau

Die aktuelle Grafik des Crypto Fear and Greed Index von Alphractal zeigt einen Wert von 10 – klassifiziert als “Extreme Fear”. Es ist der tiefste Stand seit fast einem Jahr. Solche Phasen gehen zwar oft mit Panikverkäufen und negativen Schlagzeilen einher, doch laut Alphractal können sie auch Chancen bieten. In einem übergeordneten Aufwärtstrend markieren diese Einbrüche oft lokale Tiefpunkte.

Die entscheidende Frage ist jedoch, ob wir uns noch immer in einem Bullenmarkt befinden oder ob eine längere Bärenphase bevorsteht.

“Im Jahr 2022 blieb das Sentiment über einen langen Zeitraum im Keller, während die Kurse weiter fielen”, warnt die Plattform in einem Post auf X.

Auf X ansehen

Alpha Sentiment Gauge bestätigt den Abwärtstrend

Auch die Alpha Crypto Sentiment Gauge bestätigt das trübe Bild. Seit Anfang November überwiegen dort die Signale “Bearish” bis “Very Bearish”, mit nur kurzen Phasen neutraler oder leicht positiver Einschätzungen. Das Tool vergleicht historische Stimmungsdaten mit den Kursverläufen von Bitcoin und anderen großen Coins und zeigt, dass eine derart breite negative Stimmung selten ist.

Dennoch ist die Lage nicht aussichtslos. In früheren Marktzyklen gingen Phasen extremer Angst oft kräftigen Aufschwüngen voraus – etwa Ende 2018, im März 2020 oder im Juni 2022. Wer zu diesen Zeitpunkten einstieg, konnte später teils deutliche Kursgewinne verbuchen. Die entscheidende Frage ist daher: Erleben wir gerade wieder solch eine Gelegenheit?

Anleger sollten wachsam bleiben und nicht allein auf Stimmungsindikatoren reagieren. Doch historisch betrachtet waren solche Tiefpunkte oft der Beginn einer Erholungsphase.

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