GoPlus warnt vor Risiken in frühen x402 Memecoins
Das x402 Ökosystem erfreut sich wachsender Beliebtheit, bringt jedoch erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich. Laut GoPlus Security weisen mehrere neue Projekte innerhalb dieses Umfelds schwerwiegende Schwächen auf, darunter unbegrenztes Minten, Honeypot Konstruktionen und mangelhaftes Berechtigungsmanagement. In ihrem aktuellen KI Bericht stuft GoPlus Token wie FLOCK, x420, U402, PENG und x402Token als besonders risikoreich ein.
Der x402 Standard wurde entwickelt, um digitale Zahlungen auf Basis der neu interpretierten HTTP 402 Statusmeldung zu ermöglichen. Trotz Unterstützung durch große Namen wie Coinbase und Google ist die praktische Umsetzung, etwa in Form von Memecoins, in vielen Fällen fehlerhaft oder unausgereift.
USDT ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Rugpulls, unbegrenztes Minten und Machtmissbrauch
Ein zentrales Problem laut GoPlus ist die sogenannte “excessive authorization”. Dabei haben Entwickler oder Administratoren zu weitreichenden Zugriff auf Nutzergelder. So wurde etwa am 28. Oktober die Bridge @402bridge über eine solche Schwachstelle angegriffen – dabei wurden USDC von über 200 Wallets entwendet.
Ein weiteres häufiges Risiko ist das unbegrenzte Minten. Bei Hello402 führte dies am 12. November zu einem massiven Preisverfall, nachdem neue Tokens in unbegrenzter Menge erzeugt werden konnten. Auch bei Projekten wie x420 und U402 wurden Mintfunktionen ohne Begrenzung festgestellt, was bedeutet, dass Entwickler unkontrolliert neue Coins ausgeben können.
KI Scan deckt kritische Schwächen auf
GoPlus nutzte eine KI gestützte Analyse, um über 30 x402 Projekte zu untersuchen. Bei PENG, x402b und x402MO stellte das System fest, dass Entwickler versteckte Funktionen nutzen können, um ETH aus den Smart Contracts zu entnehmen. Zudem wurden Fälle entdeckt, bei denen bestimmte Adressen ohne Zustimmung der Besitzer Token Transfers durchführen können. Solche Honeypots wirken zunächst wie attraktive Investitionen, erlauben jedoch später keine Auszahlungen.
Auch Signature Replay Schwachstellen wurden entdeckt, bei denen Angreifer digitale Signaturen mehrfach verwenden können, um unerlaubte Transaktionen durchzuführen. Besonders gefährdet sind Tokens, die keine Nonce oder Zeitstempelprüfungen implementiert haben.
Obwohl das x402 Konzept grundsätzlich Potenzial besitzt, zeigt sich, dass viele der frühen Token Generationen erhebliche Sicherheitslücken aufweisen. GoPlus appelliert daher an Nutzer, bei Investitionen in frühe x402 Memecoins größte Vorsicht walten zu lassen. Weitere Entwicklungen rund um Memecoins finden Sie hier.
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