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Samstag, 17. Oktober 2026 BTC -- / --
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Citi und Swift testen erfolgreiche Brücke zwischen Fiat und Krypto

Citi und Swift testen erfolgreiche Brücke zwischen Fiat und Krypto
Citi und Swift testen erfolgreiche Brücke zwischen Fiat und Krypto

Die Grenze zwischen traditioneller Finanzwelt und Blockchain-Technologie wird zunehmend fließender. Citi und Swift haben einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Zukunft gemacht, in der Zahlungen zwischen Fiatgeld und digitalen Währungen reibungslos und synchron ablaufen. In einem aktuellen Test zeigten sie, dass solche Transaktionen über ein Payment-versus-Payment (PvP)-Modell möglich sind, bei dem beide Seiten der Zahlung gleichzeitig abgewickelt werden.

Digitale und traditionelle Systeme wachsen zusammen

Der Test lief über die bestehende Swift-Infrastruktur in Kombination mit intelligenten Smart Contracts, Blockchain-Connectors und einem sogenannten Orchestrator, der den gesamten Prozess koordiniert. Citi nutzte Testversionen von USDC im Ethereum Sepolia-Testnetz, um eine realistische Umgebung zu simulieren. Ziel war es, zu demonstrieren, dass Fiat-Zahlungen und Blockchain-Transaktionen miteinander kooperieren können, ohne dass das eine System das andere behindert.

Ein zentrales Element des Tests war ein Escrow-Mechanismus, der das Risiko einseitiger oder fehlgeschlagener Transaktionen minimiert. Da Blockchain-Transaktionen in der Regel unumkehrbar sind, ist eine solche Sicherheitsmaßnahme entscheidend für den institutionellen Einsatz.

Swift entwickelte gemeinsam mit Citi zudem einen neuen Nachrichtenstandard, der die Besonderheiten von Fiatwährungen und digitalen Assets berücksichtigt. Dieser Ansatz ermöglicht es, den gesamten Ablauf – von der Initiierung des Geschäfts bis zur finalen Abwicklung – präzise zu überwachen und zu steuern.

Stablecoins als Brücke zwischen Währungen

Laut Citi steht dies alles noch am Anfang. Stablecoins wie USDC spielen bereits heute eine zentrale Rolle im internationalen Zahlungsverkehr und könnten eine neue Generation finanzieller Infrastrukturen ermöglichen. Die Bank prognostiziert, dass der Markt für Stablecoins bis 2030 auf 1,9 Billionen US-Dollar anwachsen könnte – bei einem aktuellen monatlichen Transaktionsvolumen von rund einer Billion US-Dollar.

Dennoch bestehen Herausforderungen. Stablecoins existieren auf Blockchains, während Fiatgeld in Bankensystemen zirkuliert. Hinzu kommt, dass Messaging-Standards wie MT30X nicht geeignet sind, um synchronisierte Abwicklungen zu ermöglichen. Genau dieses Problem soll durch die Zusammenarbeit von Swift und Citi überwunden werden – mit dem Ziel, beide Welten nahtlos miteinander zu verbinden.

Auch wenn die PvP-Lösung technisch gesehen noch nicht “atomar” ist – also keine unteilbare Transaktion darstellt – ist die Synchronisation präzise genug, um das Abwicklungsrisiko erheblich zu senken. Citi und Swift arbeiten nun weiter an der Verfeinerung des Ansatzes und wollen gemeinsam mit der Finanzbranche Standards für skalierbare und verlässliche digitale Zahlungen entwickeln.

Quelle: Citi via PR Newswire

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