Neue Korrektur in Sicht? Experten prognostizieren 50 % Rückgang
Der Kryptomarkt befindet sich derzeit in einer scheinbar ruhigen Phase – doch laut einigen einflussreichen Stimmen aus der Branche ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm. QwQiao, Mitgründer von Alliance DAO, und Chris Burniske, Partner bei Placeholder, warnen vor einem neuen Bärenmarkt, der heftiger ausfallen könnte als viele erwarten. Beide äußerten sich über X, wo ihre Beiträge viel Aufmerksamkeit erhielten.
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Große Gruppe unerfahrener Anleger belastet den Markt
Laut QwQiao fließt derzeit viel “dummes Geld” in den Markt. Gemeint ist eine neue Welle von Anlegern, die über Spotpositionen und ETFs in Kryptowährungen investieren, ohne wirklich zu verstehen, worin sie investieren.
“Das endet selten gut”, so seine Einschätzung.
Seiner Erwartung nach müsse der Markt zunächst um etwa 50 % fallen, damit diese Gruppe gezwungen wird, ihre Positionen zu liquidieren. Erst dann könne eine stabile Grundlage für einen echten, nachhaltigen Bullenmarkt entstehen.
Diese Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem immer mehr traditionelle Investoren über genehmigte ETF-Strukturen und regulierte Kanäle in den Kryptomarkt einsteigen. Während dies lange als Zeichen der Reifung galt, sehen manche darin inzwischen ein erhöhtes Risiko – insbesondere wenn unerfahrene Anleger beim ersten echten Rücksetzer in Panik verkaufen.
DATs unter Druck – Verkaufswelle erst am Anfang
Auch Chris Burniske teilt diese Bedenken und äußert seine Sicht, dass der Markt für Digital Asset Trusts (DATs) vor einer längeren Korrektur stehen könnte.
“Wie es nach oben ging, so wird es auch wieder nach unten gehen”, schreibt er.
Burniske vermutet, dass der Verkaufsdruck bei DATs gerade erst beginnt und noch eine deutliche Korrektur bevorsteht – vor allem, weil viele dieser Produkte auf dem Höhepunkt des Hypes mit hohen Aufschlägen gehandelt wurden.
Für Krypto-Anleger könnte dies eine Phase erhöhter Volatilität und Unsicherheit bedeuten. Die Warnungen dieser Insider deuten darauf hin, dass sich der Markt auf eine Periode vorbereitet, in der nur die stärksten Projekte und Investoren bestehen bleiben. Wann und wie stark der Rückschlag ausfällt, weiß niemand genau – aber laut diesen Experten scheint eine Korrektur unvermeidlich.
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