Bitcoin-Liquidationen auf höchstem Stand seit FTX-Kollaps
Der Kryptomarkt hat in den vergangenen Tagen einen deutlichen Rückschlag erlitten – besonders sichtbar an den aktuellen Liquidationszahlen. Bitcoin-Long-Positionen wurden in großem Umfang liquidiert – in einem Ausmaß, das zuletzt beim Zusammenbruch von FTX Ende 2022 zu beobachten war. Viele Trader wollten die Kursdelle nutzen, um günstig nachzukaufen, wurden aber stattdessen auf dem falschen Fuß erwischt. Die Folge: massenhafte Liquidationen und ein stark einbrechendes Momentum.
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Liquidationen übertreffen selbst den Oktober-Crash
Am 8. November 2022 – während des FTX-Zusammenbruchs – wurden innerhalb eines Tages 10.600 BTC an Long-Positionen liquidiert. Das markierte damals den Tiefpunkt des Bärenmarkts. Nun, fast drei Jahre später, erreichen die Zahlen erneut ein ähnliches Niveau: Laut CryptoQuant wurden am 14. November 10.430 BTC liquidiert, gefolgt von 9.450 BTC am 21. November.
Sogar der “Crash vom 10. Oktober” fällt im Vergleich ab – damals wurden “nur” 9.307 BTC liquidiert. Die Daten von CryptoQuant zeigen deutlich, wie stark der Markt innerhalb kürzester Zeit bereinigt wurde:
Bereinigter Markt nun womöglich bereit für Erholung
Laut @Darkfost_Coc war der Markt in den letzten Monaten stark mit Long-Positionen überladen. Viele Investoren versuchten, mithilfe von Hebelprodukten den perfekten Einstieg zu erwischen – was die Fragilität des Markts weiter erhöhte. Als die Kurse dann zu fallen begannen, folgte eine Liquidations-Kettenreaktion, die zu einem regelrechten Ausverkauf führte.
Doch diese Korrektur hat auch eine positive Seite: Durch die massive Bereinigung ist das Spielfeld nun deutlich “sauberer”. Weniger gehebelte Positionen bedeuten weniger Risiko für extreme Schwankungen – was diesen Zeitpunkt für neue Investoren interessanter machen könnte. Dennoch bleibt Vorsicht geboten: Solange weiterhin mit Hebelwirkung gehandelt wird, kann sich die Volatilität jederzeit wieder drastisch erhöhen. Auch aktuelle Daten zu Liquidationen bestätigen die anhaltend instabile Marktphase.
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