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Alliance DAO-Partner: L1-Token haben langfristig kein Zukunftspotenzial

Alliance DAO-Partner: L1-Token haben langfristig kein Zukunftspotenzial
Alliance DAO-Partner: L1-Token haben langfristig kein Zukunftspotenzial

QW, Partner bei der Alliance DAO, stellt den langfristigen Nutzen von Layer-1-Token (L1s) grundlegend infrage. Seiner Meinung nach verfügen diese Netzwerke über keinen echten “Moat” – also keinen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil, der ihren Wert auf lange Sicht sichern kann. In einem Beitrag auf X erklärt er, warum L1s in ihrer heutigen Form zunehmend zur austauschbaren Ware werden.

Keine Hürde beim Wechsel zu anderen Chains

Laut QW liegt das Problem nicht in hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV/P/E-Ratios), sondern im Fehlen echter Wechselbarrieren. Heute können Nutzer mühelos Vermögenswerte per Bridge zwischen Chains bewegen. Auch Entwickler können ihre dApps leicht auf andere Chains portieren – abgesehen von wenigen technisch komplexen Ausnahmen.

Hinzu kommt, dass die Gründung einer eigenen Blockchain so einfach wie nie zuvor ist. Bestehende Netzwerke verlieren dadurch ihren einstigen Vorsprung. Anders als etwa bei AWS, wo der Anbieterwechsel teuer und aufwendig ist, fehlt Blockchains laut QW genau diese “Bindungskraft”.

Chains müssen Verantwortung für die Anwendungsebene übernehmen

Um langfristig Wert zu sichern, sollten sich Layer-1-Projekte laut QW stärker auf vertikale Integration konzentrieren – also nicht nur Infrastruktur bereitstellen, sondern auch die Anwendungen selbst entwickeln oder betreiben. Als Beispiele nennt er Solana, Base und Hyperliquid, die bereits in diese Richtung arbeiten. Auch neue “Corporate Chains” wie Tempo verfolgen laut QW diesen Ansatz.

Die Idee dahinter ist einfach: Wenn ein Netzwerk auch die Anwendungen bietet, die Nutzer wollen, wird ein Wechsel deutlich unattraktiver. Aus Investorensicht sei es daher klüger, in die Anwendungsschicht zu investieren – dort liege laut QW das echte exponentielle Wachstumspotenzial.

Auf X ansehen

Seine Aussagen folgen auf eine breitere Debatte in der Branche darüber, wie neue Chains in einem zunehmend überfüllten Markt herausstechen können. Wie Haseeb Qureshi in seinem eigenen Beitrag feststellt: Früher war es die größte Herausforderung, überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen. Heute erhalten neue Chains wie Monad sofort mediale Aufmerksamkeit. Doch die entscheidende Frage bleibt: Wer kann langfristig echten Mehrwert schaffen?

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