20-Tage-Durchschnitt bildet Hürde für BTC, ETH und SEI
Der Kryptomarkt befindet sich an einem spannenden Wendepunkt: Während viele Kurse an wichtigen technischen Marken scheitern, schreiten die fundamentalen Entwicklungen rasant voran. Analyst Michaël van de Poppe hebt die Bedeutung des 20-Tage-Durchschnitts hervor – ein Niveau, an dem derzeit viele Coins abprallen.
Sei ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Technischer Widerstand bremst den Markt vorerst aus
Bitcoin notiert heute bei 87.500 US-Dollar – ein Anstieg von 0,3 % in den letzten 24 Stunden. Die Kryptowährung versucht derzeit, den 20-Tage gleitenden Durchschnitt zu durchbrechen. Ethereum folgt mit einem Kurs von 2.900 US-Dollar, gab jedoch 0,2 % nach. Viele Altcoins befinden sich in einer ähnlichen Lage, in der die MA20 als hartnäckiger Widerstand fungiert.
Die technische Analyse wirkt kurzfristig eher schwach. Van de Poppe sagt dazu: “Preislich sieht es nicht besonders gut aus.” Gleichzeitig warnt er davor, sich ausschließlich auf den Chart zu konzentrieren. Unter der Oberfläche tut sich deutlich mehr.
Ökosysteme wachsen weiter – trotz Kursdruck
Van de Poppe betont, dass die Fundamentaldaten vieler Projekte zunehmend stärker werden. Er nennt insbesondere Sei (SEI) als Beispiel für eine Altcoin mit einem schnell wachsenden Ökosystem. Der Coin notiert heute bei 0,109 US-Dollar, mit einem Anstieg von 0,7 % und einem Handelsvolumen von knapp 27 Millionen US-Dollar.
Auch wenn der Chart derzeit noch nicht bullisch wirkt, bauen Projekte wie Sei konsequent an ihren Netzwerken weiter. Neue dApps, Partnerschaften, Skalierungslösungen und wachsende Nutzeraktivität sind Faktoren, die langfristig häufig ausschlaggebend für die Kursentwicklung sind.
Laut Van de Poppe ist dies eine Phase, in der Anleger zwischen kurzfristiger Preisbewegung und langfristigem Potenzial unterscheiden müssen.
“Fundamental wachsen viele Assets wie nie zuvor”, schreibt er auf X.
Der aktuelle Marktdruck scheint daher vor allem technischer Natur zu sein – nicht strukturell.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein: Gelingt Bitcoin der Ausbruch über die MA20, dürften viele andere Assets folgen. Doch selbst wenn dies noch etwas auf sich warten lässt, herrscht unter der Haube reichlich Aktivität. Mehr dazu in unserer Krypto-Wissensdatenbank.
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