Benutzer können bei Lighter aufgrund technischer Störung nicht auszahlen
Auf der Tradingplattform Lighter können Nutzer aktuell keine Gelder wie gewohnt abheben. Wer es dennoch versucht, erhält folgende Fehlermeldung:
“Too many L2 Withdrawals”.
Das Problem scheint durch eine technische Verzögerung im Netzwerk verursacht zu werden, bei der ein zentraler Teil des Systems den restlichen Ablauf nicht mehr einholen kann.
Prover hinkt dem Sequencer hinterher
Die Störung geht offenbar darauf zurück, dass der sogenannte Lighter Prover dem Sequencer hinterherhinkt. Beide Komponenten arbeiten zusammen, um Transaktionen zu verarbeiten und abzusichern. Wenn der Prover das Tempo jedoch nicht halten kann, entstehen Verzögerungen bei der Finalisierung von Blöcken – und dadurch auch bei Auszahlungen.
Laut Daten des Block-Explorers ist der letzte erfolgreich bestätigte Block die Nummer 137759879. Dieser wurde vor etwa vier Stunden abgeschlossen, was darauf hindeutet, dass das System derzeit ins Stocken geraten ist. Neue Blöcke werden nicht korrekt verarbeitet, sodass Nutzer vorübergehend feststecken.
Team schweigt bislang
Zum Zeitpunkt dieses Artikels hat das Team hinter Lighter noch keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Weder auf sozialen Medien noch auf der eigenen Website gibt es ein Update – trotz zahlreicher Beschwerden von Nutzern. Die Störung sorgt für Frustration, insbesondere bei Personen, die dringend auf ihre Gelder zugreifen oder Positionen auflösen möchten.
Lighter ist bekannt als Plattform für den Handel mit Perpetual Contracts, die auf Effizienz und Sicherheit ausgelegt ist. Doch dieser Vorfall zeigt erneut, dass auch aufstrebende Plattformen anfällig für Performanceprobleme sind – insbesondere wenn ihre Infrastruktur unter Druck gerät.
Benutzer müssen nun abwarten, bis das Team reagiert und eine Lösung bereitstellt. Solange der Rückstand zwischen Prover und Sequencer nicht aufgeholt ist, bleiben Auszahlungen wohl weiterhin nicht möglich. Ähnliche Instabilitäten wurden bereits bei anderen Projekten beobachtet – etwa während der Phase der kollektiven Angst auf dem Kryptomarkt.
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