Bitcoin fällt leicht, test laut Analyst jedoch wichtiges Niveau
Bitcoin hat heute erneut einen spannenden Moment erreicht. Der Kurs fällt leicht in Richtung eines wichtigen technischen Niveaus, während Analysten genau beobachten, ob der aktuelle Preisbereich halten kann. Michaël van de Poppe, ein bekannter Krypto-Analyst, teilt seine Erwartungen und nennt mögliche Szenarien für die kommenden Tage.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt der Bitcoin-Kurs bei 90.000 US-Dollar – ein Rückgang von 2 % in den letzten 24 Stunden. Das Handelsvolumen beträgt in diesem Zeitraum über 46,7 Milliarden US-Dollar. Die Volatilität rund um das digitale Gold bleibt damit weiterhin bestehen. Siehe auch: Bitcoin steigt schnell in Richtung 94.000 US-Dollar.
Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Kurs testet entscheidende Zone rund um den Moving Average
Van de Poppe verweist auf den 21-Tage-Moving-Average (MA), einen vielgenutzten technischen Indikator, der oft als Unterstützung oder Widerstand dient. Seinen Aussagen zufolge ist Bitcoin kurzzeitig unter diese Linie gefallen – das müsse jedoch kein Grund zur Panik sein. Im Gegenteil: Er bezeichnet dies als mögliche Maßnahme zur Liquiditätsaufnahme durch den Markt. Solche Bewegungen treten häufig auf, wenn große Akteure in den Markt eintreten oder Positionen rund um bedeutende Preisniveaus anpassen.
“Es ist nicht unbedingt schlecht, wenn wir kurz unter den MA rutschen”, so der Analyst auf X.
Solange Bitcoin dieses Niveau halten kann, bleibt das bullische Szenario intakt, so seine Einschätzung.
Blick auf 94.000 US-Dollar – doch Risiko für tiefere Tiefs bleibt
Bleibt die Unterstützung bestehen, sieht Van de Poppe Potenzial für einen Anstieg in Richtung 94.000 US-Dollar – möglicherweise schon in der kommenden Woche. Dies wäre ein deutlicher Schritt nach oben und würde erneut zeigen, wie schnell sich das Marktsentiment im Kryptobereich ändern kann. Gleichzeitig warnt er jedoch: Sollte der Kurs unter das aktuelle Niveau fallen, könnten tiefere Preisbereiche getestet werden. In diesem Fall wären frühere Tiefs erneut im Fokus.
Händler tun daher gut daran, in den kommenden Tagen besonders aufmerksam zu bleiben – denn die Kursentwicklung rund um diese technische Grenze könnte den Ton für den restlichen Januar angeben.
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