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Truebit gehackt: 26,5 Millionen $ in ETH gestohlen

Truebit gehackt: 26,5 Millionen $ in ETH gestohlen
Truebit gehackt: 26,5 Millionen $ in ETH gestohlen

Truebit ist das neueste Opfer eines groß angelegten Hacks in der Kryptowelt. Bei dem Angriff wurden rund 26,5 Millionen $ in ETH gestohlen, und der native Token TRU ist vollständig eingebrochen. Der Vorfall wurde vom Sicherheitsunternehmen PeckShield bestätigt, das den Exploit und die Geldflüsse detailliert nachverfolgt hat.

Dem Angreifer gelang es, insgesamt 8.500 ETH zu entwenden und diese auf mehrere Wallets zu verteilen. Letztlich wurden zwei Hauptadressen genutzt, um die gestohlenen Mittel zwischenzulagern – eine davon hält derzeit 4.200 ETH, die andere 4.000 ETH. Durch gezielte Transaktionen konnte der Hacker seine Spuren teilweise verwischen, doch PeckShield konnte die Spur dennoch gut nachzeichnen.

Kryptowährungen sind erhältlich bei Bitvavo und Bybit.

TRU-Kurs nach Angriff vollständig eingebrochen

Die Auswirkungen auf den TRU-Token ließen nicht lange auf sich warten: Innerhalb weniger Minuten brach der Kurs komplett ein. Während TRU zuvor noch bei 0,1734 $ lag, stürzte der Preis in kürzester Zeit nahezu auf null ab. Laut DEXTools fiel der Kurs zeitweise um volle -100 %. Auch die Liquidität auf Uniswap ist fast vollständig versiegt – nur noch 127 $ verbleiben im Pool, was auf einen kollabierten Markt hinweist.

Dieser Angriff hat nicht nur Truebit schwer getroffen, sondern auch neue Unsicherheit in der gesamten Kryptowährungsbranche ausgelöst. Projekte, die unzureichende Sicherheitsmaßnahmen oder Audits aufweisen, geraten zunehmend ins Visier ähnlicher Exploits.

Hacker möglicherweise auch an früherem Angriff beteiligt

PeckShield berichtet, dass es sich wahrscheinlich um denselben Angreifer handelt, der vor etwa 12 Tagen auch das Projekt Sparkle attackierte. Damals erbeutete er 5 ETH, die anschließend über Tornado Cash anonymisiert wurden. Beim Angriff auf Truebit scheint er nun einen weitaus größeren Coup gelandet zu haben.

Die Blockchain-Analyse zeigt ein besorgniserregendes Muster: Der Hacker nutzt mehrere Wallets, um ETH zwischen Adressen zu verschieben – offenbar in dem Versuch, die Rückverfolgung zu erschweren. Trotz dieser Maßnahmen hat PeckShield eine detaillierte Übersicht der Transaktionen veröffentlicht.

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