BitGo sammelt 212 Millionen US-Dollar bei erstem Krypto-Börsengang des Jahres 2026 ein
BitGo Holdings hat sein Börsendebüt gegeben – und das mit sofortigem Erfolg. Der US-amerikanische Spezialist für Krypto-Verwahrung verkaufte 11,8 Millionen Aktien zu je 18 US-Dollar – über der zuvor erwarteten Preisspanne von 15 bis 17 US-Dollar. Damit nahm das Unternehmen beeindruckende 212,8 Millionen US-Dollar ein und wird mit rund 2,08 Milliarden US-Dollar bewertet. BitGo ist damit das erste Krypto-Unternehmen, das 2026 den Schritt an die Börse wagt.
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BitGo wählt den richtigen Zeitpunkt für sein Börsendebüt
Trotz der angespannten Marktlage wagte BitGo den Schritt an die New York Stock Exchange unter dem Tickersymbol BTGO. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert, da die US-Kryptobranche derzeit mitten in einer Debatte über neue Regulierungen steckt, die die Abgrenzung zwischen Wertpapieren und Waren neu definieren sollen. Dennoch scheint das Vertrauen der Anleger in etablierte Krypto-Unternehmen wie BitGo weiterhin stark zu sein.
BitGo wurde im Jahr 2013 gegründet und spielt eine zentrale Rolle als Verwahrer digitaler Vermögenswerte für institutionelle Kunden. Da sich immer mehr große Akteure für Kryptowährungen interessieren, steigt auch die Nachfrage nach sicherer Aufbewahrung digitaler Assets. Das Unternehmen positioniert sich als verlässliche Schnittstelle zwischen traditioneller Finanzwelt und dem Krypto-Ökosystem.
Weitere große Namen könnten bald folgen
Mit dem erfolgreichen IPO von BitGo ist der Weg für andere Unternehmen geebnet, ebenfalls an die Börse zu gehen. Auch Grayscale und die Krypto-Börse Kraken prüfen laut Berichten die Möglichkeit eines Börsengangs im Jahr 2026. Ihr Erfolg wird teilweise davon abhängen, wie das durch BitGo getestete Marktklima sich weiterentwickelt. Bereits 2025 hatten Circle und Figure während einer günstigen Phase – geprägt vom kryptofreundlichen Kurs der Regierung Trump und Gesetzen wie dem Stablecoin-orientierten GENIUS Act – den Börsengang gewagt.
Unter der Leitung von Goldman Sachs und Citigroup hat sich BitGo nun eine solide Kapitalbasis gesichert, um seine Position weiter auszubauen. Mit dem frischen Kapital kann das Unternehmen in Expansion, Technologie und möglicherweise auch in Übernahmen investieren. Für Anleger bietet sich damit die Gelegenheit, indirekt in Krypto zu investieren – ohne selbst Token kaufen oder Wallets verwalten zu müssen.
Den Originalbericht findest du bei Reuters.
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