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Farcaster macht weiter – trotz Merkle-Aus

Farcaster macht weiter – trotz Merkle-Aus
Farcaster macht weiter – trotz Merkle-Aus

Gerüchte über eine mögliche Einstellung von Farcaster sorgten diese Woche für Unruhe auf X. Doch Mitgründer Dan Romero schaffte schnell Klarheit. In einer Reihe von Beiträgen auf seinem Account betonte er, dass das Protokoll weiterhin aktiv ist und sogar wächst. Mit 250.000 aktiven Nutzern im Dezember und über 100.000 finanzierten Wallets sei Farcaster laut Romero “quicklebendig”.

Farcaster, ein Web3-Social-Protokoll, wird künftig von Neynar weiterentwickelt. Das Venture-Backed-Startup übernimmt die technische Verantwortung und will das Projekt insbesondere für Entwickler attraktiver gestalten. Der Fokus verschiebt sich damit von einer breiten Nutzerbasis hin zu einer technischen Community, die auf dem Protokoll aufbauen will. Dezentrale soziale Medien erleben damit möglicherweise ein Comeback.

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Merkle zahlt 180 Millionen US-Dollar an Investoren zurück

Mit der Übernahme endet auch das Kapitel Merkle, dem Unternehmen, das Farcaster bislang entwickelt hat. Laut Romero plant Merkle, die gesamten 180 Millionen US-Dollar, die in mehreren Finanzierungsrunden eingesammelt wurden, vollständig an Investoren zurückzugeben.

“Wir haben fünf Jahre lang versucht, sorgfältig mit diesem Geld umzugehen”, so Romero.

Eine vollständige Rückzahlung ist in der Tech-Branche äußerst selten und wird als fairer Abschluss des Merkle-Kapitels gewertet. Gleichzeitig ermöglicht sie es Farcaster, mit frischem Fokus und neuer Struktur weiterzumachen.

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Villa-Gerüchte entkräftet

Romero äußerte sich zudem zu Gerüchten über den Kauf einer Villa. In sozialen Medien wurde spekuliert, er habe diese mit Investorengeldern bezahlt. Romero stellte jedoch klar, dass der Kauf aus seinen Erträgen durch den Coinbase-Börsengang finanziert wurde, bei dem er zuvor tätig war. Damit will er deutlich machen, dass seine privaten Ausgaben nichts mit der Unternehmensfinanzierung zu tun haben.

Farcaster lebt also weiter – unter neuer Führung und mit veränderter Ausrichtung. Wohin sich das Projekt genau entwickelt, bleibt abzuwarten. Klar ist nur: Es ist noch lange nicht vorbei.

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