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Coinbase-CEO: Banken sollen konkurrieren, nicht blockieren

Coinbase-CEO: Banken sollen konkurrieren, nicht blockieren
Coinbase-CEO: Banken sollen konkurrieren, nicht blockieren

Die Debatte über Stablecoins flammt weiter auf – besonders jetzt, da traditionelle Banken zunehmend um ihre Rolle im zukünftigen Finanzsystem besorgt sind. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, ist der Meinung, dass Banken sich nicht hinter regulatorischen Schutzmaßnahmen verstecken sollten, sondern dem Wettbewerb offen gegenübertreten müssen. Das erklärte er in einem Interview mit CNBC am 20. Januar 2025.

Kein Platz für Protektionismus im Stablecoin-Markt

Armstrong zufolge fürchten Banken vor allem, dass Stablecoins Kapital aus dem traditionellen Bankensystem abziehen könnten. Sie könnten die Kreditvergabe unter Druck setzen und die Rolle der Banken als Finanzintermediäre schwächen. Doch statt strengere Regeln oder Zinsbeschränkungen für Stablecoins zu fordern, sollten sich Banken laut Armstrong besser an die neue Realität anpassen.

“Wenn Kunden sich wegen höherer Renditen oder Benutzerfreundlichkeit für Stablecoins entscheiden, dann müssen Banken sich mehr anstrengen – anstatt zu versuchen, Innovation zu blockieren”, so Armstrong im Interview mit CNBC.

Protektionistische Maßnahmen gegen Stablecoins seien laut ihm nicht nur unfair, sondern auch kontraproduktiv.

Wettbewerb ist gesund – auch für Banken

Die Kernbotschaft ist klar: Der Markt soll entscheiden. Armstrong sieht Stablecoins nicht als Bedrohung, sondern als logische Folge des technologischen Fortschritts. Banken sollten ihre Marktstellung nicht mit Sonderregeln verteidigen, die neue Akteure benachteiligen, sondern mit besseren Produkten und Dienstleistungen.

Stablecoins sind für viele Menschen weltweit bereits heute eine praktische Alternative zu klassischen Bankkonten – insbesondere in Ländern mit instabilen Währungen oder eingeschränktem Zugang zum Bankensystem. Der Sektor wächst rasant, und Armstrong fordert von Regulierungsbehörden, diesen Trend anzuerkennen, ohne Innovation zu unterdrücken. In den USA wurde zuvor bekannt, dass Banken für ein Zinsverbot auf Stablecoins im Jahr 2026 lobbyieren.

Er appelliert an die Politik, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen – mit regulierten Stablecoins, aber ohne Sonderbehandlungen für Banken. Nur so könne laut Armstrong ein gesundes Finanzökosystem entstehen, in dem traditionelle und neue Akteure nebeneinander existieren.

https://www.youtube.com/watch?v=Vq_7hZW5jc4

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