K33: Bitcoin fällt um 40 %, aber keine Wiederholung des Crashs von 2018
Der Bitcoin-Kurs hat in der vergangenen Woche erneut starke Verluste erlitten und liegt inzwischen rund 40 % unter dem Hoch von Oktober. Laut K33-Analyst Vetle Lunde weckt dieser Rückgang Erinnerungen an frühere Zyklen wie 2018 und 2022 – jedoch hält er eine Wiederholung solch tiefer Bärenmärkte für unwahrscheinlich.
Der Markt ist nervös, zumal BTC allein in der vergangenen Woche um 11 % gefallen ist. Lunde betont, dass solche Panikbewegungen häufig eine Bodenbildung signalisieren, warnt jedoch gleichzeitig, dass die aktuellen Signale noch nicht eindeutig seien.
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Marktstress: Volumen, Liquidationen und Funding-Rates
Am 2. Februar erreichte das Spot-Volumen einen Spitzenwert von über 8 Milliarden US-Dollar, während Long-Positionen im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar liquidiert wurden. Gleichzeitig fiel die Funding-Rate deutlich ins Negative – eine Kombination, die häufig bei lokalen Tiefpunkten auftritt. Laut K33 bleibt das Bild jedoch gemischt: In früheren Phasen mit ähnlichem Stressniveau kam es auch zu Fehlsignalen oder kurzfristigen Erholungen.
Lunde identifiziert 74.000 $ als wichtiges Unterstützungsniveau. Sollte BTC darunter fallen, sieht er mögliche nächste Böden bei 69.000 $ oder sogar bei dem 200-Wochen-Moving Average bei 58.000 $. Dennoch betont er, dass derzeit keine systemischen Risiken wie bei früheren Crashs bestehen.
Keine Wiederholung von 2018 oder 2022
Laut K33 sind die aktuellen Rahmenbedingungen grundlegend anders als in früheren Zyklen. Es gibt nun eine starke institutionelle Beteiligung, regulierte Zuflüsse über ETFs und ein makroökonomisches Umfeld, in dem die Zinssätze wieder sinken. Zudem fehlt eine große Liquidationswelle wie damals bei FTX, 3AC oder BlockFi.
Lunde sieht keinen Grund zur Panik für langfristig orientierte Anleger.
“Bei einer nahezu flachen Rendite in den letzten zwei Jahren fühlen sie sich nicht unter Verkaufsdruck”, so Lunde.
Stattdessen bezeichnet er die aktuellen Preisniveaus als attraktiv für Anleger mit langfristigem Horizont.
Die vollständige Analyse finden Sie auf K33 Research.
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