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Bitcoin fällt unter den durchschnittlichen Einstiegspreis der Wale

Bitcoin fällt unter den durchschnittlichen Einstiegspreis der Wale
Bitcoin fällt unter den durchschnittlichen Einstiegspreis der Wale

Bitcoin ist in dieser Woche zum ersten Mal seit Langem unter eine wichtige On-Chain-Marke gefallen: den durchschnittlichen Realized Price der sogenannten Wale. Laut Daten von CryptoQuant liegt diese Grenze derzeit bei etwa 69.000 US-Dollar. Beim jüngsten Rückgang wurde BTC kurzzeitig darunter gehandelt – ein Zeichen dafür, dass selbst Großanleger nun im Verlust stehen, gemessen an ihrem durchschnittlichen Einstiegspreis.

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Was ist der Realized Price der Wale?

Der Realized Price ist der durchschnittliche Preis, zu dem alle im Umlauf befindlichen Bitcoins zuletzt bewegt wurden. Für sogenannte Wale – Wallets mit 100 bis 1.000 BTC – liefert dieser Wert ein Bild ihres durchschnittlichen Einstiegskurses. Laut den jüngsten Zahlen liegt diese Schwelle aktuell bei 69.000 US-Dollar. Beim Kursrückgang der vergangenen Woche ist BTC zum ersten Mal seit Langem darunter gefallen.

Analysten halten dies für einen psychologisch wichtigen Moment. Es bedeutet, dass selbst große Marktteilnehmer derzeit “unter Wasser” sind. Solche Phasen führen oft zu verstärkter Volatilität: Einige Wale realisieren Gewinne oder steigen aus, während andere gezielt in Panikphasen kaufen.

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Das letzte Mal? Juni 2022

CryptoQuant erinnert daran, dass dies zuletzt im Juni 2022 geschah – kurz nach dem Zusammenbruch von Terra und der FTX-Krise. Damals verharrte der Bitcoin-Kurs ganze sieben Monate lang unter dem Realized Price der Wale. Erst Anfang 2023 konnte BTC diese Marke nachhaltig zurückerobern, was im Nachhinein als Bodenbildung gewertet wurde.

Die aktuelle Lage ist zwar anders, aber die Parallelen sind auffällig: Auch diesmal fällt der Kurs nach einem Allzeithoch zurück. Einige Analysten bleiben daher optimistisch. Das Durchbrechen dieser Marke könnte auch ein Signal sein, dass ein Umschwung bevorsteht – vorausgesetzt, es folgt bald eine Erholung.

Dennoch ist Vorsicht geboten. Sollte BTC länger unter diesem Niveau bleiben, steigt das Risiko einer verlängerten Korrektur. Doch wer frühere Zyklen miterlebt hat, weiß: Solche Momente können sich im Nachhinein als perfekte Kaufgelegenheit erweisen.

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