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Ist die Bitcoin-Korrektur vorbei, da Exchange-Flows einbrechen?

Ist die Bitcoin-Korrektur vorbei, da Exchange-Flows einbrechen?
Ist die Bitcoin-Korrektur vorbei, da Exchange-Flows einbrechen?

Bitcoin durchlebt eine turbulente Phase, in der Panikverkäufe und starke Zuflüsse zu Handelsplattformen den Kurs erheblich unter Druck setzen. Anfang Februar fällt BTC unter die Marke von 60.000 US-Dollar, wodurch sich der Verlust seit dem Allzeithoch auf mehr als 52 % ausweitet. Neue Daten zeigen jedoch, dass der extreme Verkaufsdruck inzwischen deutlich nachlässt. Analysten zufolge könnte dies Raum für eine vorsichtige Erholung schaffen.

Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.

Panik sorgt für Rekordzuflüsse auf Exchanges

Am 5. Februar strömt eine enorme Menge an Bitcoin in Richtung Handelsplattformen. Laut Daten von CryptoQuant, die von Analyst Darkfost auf X geteilt wurden, erreichen die Zuflüsse auf Binance rund 25.000 BTC. Auch Coinbase Advanced verzeichnet außergewöhnliche Werte mit 17.600 BTC an Zuflüssen – fünfmal so viel wie zu Monatsbeginn.

Die Grafik zeigt, wie dieser Spitzenwert mit der starken Korrektur zusammenfällt. Sobald große Mengen BTC auf Exchanges transferiert werden, steigt die Wahrscheinlichkeit von Verkäufen. Das beschleunigt kurzfristig den Kursrückgang und erhöht die Volatilität für private wie professionelle Anleger.

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Verkaufsdruck nimmt rasch ab

Inzwischen hat sich das Bild deutlich verändert. Die Zuflüsse auf Binance sinken auf 8.400 BTC – ein Rückgang um den Faktor drei. Bei Coinbase Advanced fällt der Wert sogar auf 1.400 BTC, was einem Rückgang um das Zehnfache gegenüber dem Höchststand entspricht. Dieser starke Einbruch deutet darauf hin, dass die akute Panik nachlässt.

Da weniger Bitcoin auf Exchanges fließt, verringert sich der unmittelbare Verkaufsdruck. Dies schafft eine stabilere Grundlage für den Markt. Analysten sehen darin ein mögliches Signal, dass der schwerste Teil der Korrektur hinter uns liegen könnte.

Chance auf vorsichtige Erholung

Mit abnehmenden Zuflüssen zu Handelsplattformen entsteht Spielraum für ein neues Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Nimmt das Kaufinteresse in den kommenden Tagen zu, könnte Bitcoin die aktuelle Erholung weiter ausbauen.

Der Markt bleibt anfällig, doch der starke Rückgang der Exchange-Zuflüsse liefert Anlegern ein erstes Signal der Stabilisierung. Wer den breiteren Markt im Blick behalten möchte, kann auch die jüngste Analyse zur Frage lesen, ob sich Bitcoin erneut in einer späten Bärenmarktphase befindet. Solange der aktuelle Trend anhält und neue Panik ausbleibt, erhält BTC die Möglichkeit, schrittweise wieder Momentum aufzubauen.

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