Analyst warnt vor möglichem Bitcoin-Rückgang auf 65.000 US-Dollar
Bitcoin steht erneut unter Druck, nachdem der Kurs unter ein wichtiges Preisniveau gefallen ist. Die größte Kryptowährung der Welt rutscht unter die Marke von 68.000 US-Dollar, während makroökonomische Faktoren erneut Einfluss auf den Markt nehmen. Vor allem steigende Ölpreise spielen laut Analysten eine Rolle, da sie zu höherer Inflation und geringerer Risikobereitschaft bei Investoren führen können.
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Bitcoin fällt unter wichtiges Preisniveau
Bitcoin wird derzeit bei rund 68.000 US-Dollar gehandelt, mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von etwa 39.633.687.966 US-Dollar. In den vergangenen 24 Stunden ist der Kurs um 3,6 % gefallen, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck erneut zunimmt.
Laut Kryptoanalyst Ted Pillows hängt der jüngste Rückgang teilweise mit steigenden Ölpreisen zusammen. Höhere Energiepreise können zu stärkerer Inflation in der Weltwirtschaft führen. Historisch gesehen reagieren risikoreiche Assets wie Kryptowährungen häufig negativ, wenn die Inflation steigt.
Seine Analyse wurde auf X veröffentlicht, wo er die jüngste Preisbewegung von Bitcoin diskutiert.
70.000 US-Dollar wird entscheidend für den kurzfristigen Trend
Dem Analysten zufolge muss Bitcoin schnell wieder über 70.000 US-Dollar steigen, um das derzeitige bearishe Momentum zu stoppen. Dieses Niveau gilt aktuell als wichtige psychologische und technische Grenze für den Markt.
Gelingt es dem Kurs nicht, dieses Niveau zurückzuerobern, könnte laut ihm ein weiterer Rückgang folgen. In diesem Szenario beobachten Trader eine mögliche Unterstützung zwischen 65.000 und 66.000 US-Dollar.
Dieses Gebiet fungierte zuvor als starke Unterstützungszone, in der Käufer erneut in den Markt eintreten könnten. Einige Analysten weisen zudem darauf hin, dass Bitcoin derzeit einen entscheidenden Moment rund um die 200-Wochen-EMA erreicht, einen Indikator, der historisch häufig für langfristige Trends relevant ist.
Makrofaktoren beeinflussen weiterhin Kryptowährungen
Die jüngste Bewegung zeigt erneut, wie empfindlich der Kryptomarkt gegenüber makroökonomischen Entwicklungen bleibt. Steigende Ölpreise führen häufig zu höheren Inflationserwartungen, was den Zentralbanken weniger Spielraum für Zinssenkungen lässt.
Wenn die finanziellen Bedingungen angespannt bleiben, entscheiden sich viele Investoren häufiger für weniger risikoreiche Anlagen. Das kann kurzfristig Druck auf Märkte wie Aktien und Kryptowährungen ausüben. Kürzlich wurde beispielsweise berichtet, dass der Ölpreis in kurzer Zeit stark gestiegen ist und zusätzlichen Druck auf Bitcoin und andere Märkte ausübt.
Für Bitcoin bleibt daher insbesondere die Zone um 70.000 US-Dollar entscheidend. Eine schnelle Rückkehr über dieses Niveau könnte das Marktsentiment verbessern, während ein weiterer Rückgang in Richtung 65.000 US-Dollar neue Volatilität auslösen könnte.
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