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Samstag, 17. Oktober 2026 BTC -- / --
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Untersuchung von ZachXBT deckt verborgenes Kryptowährungsnetzwerk auf

Untersuchung von ZachXBT deckt verborgenes Kryptowährungsnetzwerk auf
Untersuchung von ZachXBT deckt verborgenes Kryptowährungsnetzwerk auf

Eine neue Untersuchung des Blockchain-Analysten ZachXBT deckt ein auffälliges Netzwerk nordkoreanischer IT-Arbeiter auf, die monatlich große Summen durch betrügerische Konstruktionen verdienen. Die geleakten Daten geben einen seltenen Einblick darin, wie diese Operationen funktionieren und wie Kryptowährungen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Geleakter Server enthüllt Millionenoperation

Laut ZachXBT wurden interne Daten von einem nordkoreanischen Zahlungsserver erlangt, die Informationen über 390 Konten, Chatprotokolle und Kryptowährungstransaktionen enthalten. Der Datensatz wurde bisher nie veröffentlicht und zeigt, wie umfangreich das Netzwerk operiert.

Die Analyse deutet auf ein System hin, bei dem monatlich etwa 1 Million US-Dollar durch gefälschte Identitäten, manipulierte Dokumente und ausgeklügelte Geldströme zwischen Kryptowährungen und traditionellen Währungen generiert werden.

Ein bemerkenswertes Detail ist, dass die interne Plattform schwache Sicherheitsmaßnahmen nutzt. So bleibt ein Standardpasswort von 123456 für mehrere Nutzer aktiv, was letztlich zum Datenleck beiträgt. Solche Situationen stehen im Einklang mit allgemeinen Risiken rund um Kryptowährungsbetrug und mangelhafte Sicherheit.

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Kryptowährungen spielen eine Schlüsselrolle in Geldströmen

Aus den Daten geht hervor, dass seit Ende November 2025 mehr als 3,5 Millionen US-Dollar über verschiedene Wallet-Adressen verarbeitet wurden. Nutzer senden Kryptowährungen von Kryptowährungsbörsen oder anderen Diensten, woraufhin das Geld unter anderem über chinesische Bankkonten und Plattformen wie Payoneer in Fiat-Währungen umgewandelt wird.

Ein zentraler Verwalter, bezeichnet als PC 1234, bestätigt Transaktionen und gewährt anschließend Zugriff auf Konten bei Börsen und Fintech-Plattformen. Dies deutet auf eine straff organisierte Struktur hin, in der mehrere Ebenen zusammenarbeiten.

Darüber hinaus wurden On-Chain-Verbindungen zu zuvor identifizierten nordkoreanischen Clustern festgestellt. Eine Tron-Adresse wird sogar im Dezember 2025 von Tether eingefroren.

Netzwerk aus Fake-Identitäten und Hacking-Training

Die Chatprotokolle geben zudem Einblick in die Arbeitsweise der beteiligten IT-Arbeiter. So nutzen sie VPN-Dienste und verschiedene digitale Personas, um Jobs zu erhalten und Zugang zu Systemen zu erlangen.

In interner Kommunikation diskutieren Nutzer sogar potenzielle Angriffe auf Kryptowährungsprojekte, darunter ein Versuch, ein Spiel auf GalaChain ins Visier zu nehmen. Ob dieser Angriff tatsächlich durchgeführt wurde, bleibt unklar.

Weiterhin zeigt sich, dass die Gruppe aktiv Schulungen in Reverse Engineering und Cybersicherheit erhält. Dutzende Trainingsmodule, einschließlich Techniken zum Debugging und zur Analyse schädlicher Software, werden intern geteilt.

Laut ZachXBT ist diese spezifische Gruppe weniger fortgeschritten als andere bekannte nordkoreanische Operationen, dennoch bleibt das Geschäftsmodell eindeutig effektiv und skalierbar.

Nach der Veröffentlichung der Untersuchung wird die interne Website offline genommen, obwohl alle Daten inzwischen vom Forscher gesichert wurden. Mehr über aktuelle Entwicklungen lesen Sie in den news.

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