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Kraken weigert losgeld na dreiging om klantdata te lekken

Kraken weigert losgeld na dreiging om klantdata te lekken
Kraken weigert losgeld na dreiging om klantdata te lekken

Die Kryptobörse Kraken steht unter Druck, nachdem das Unternehmen mit einem Erpressungsversuch durch eine kriminelle Gruppe konfrontiert wurde. Die Angreifer drohen damit, interne Aufnahmen und Kundendaten öffentlich zu machen. Laut Kraken selbst bleibt der Schaden jedoch begrenzt und die Nutzerfonds waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

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Begrenzter Zugriff auf Kundendaten

Laut Kraken handelt es sich um zwei separate Vorfälle, bei denen unbefugter Zugriff auf interne Supportsysteme erlangt wurde. In beiden Fällen konnte das Unternehmen schnell eingreifen, die beteiligten Personen identifizieren und deren Zugriff umgehend beenden.

Bemerkenswert ist, dass es sich nicht um einen klassischen externen Hack handelt, sondern um Missbrauch über interne Zugänge. Insgesamt könnten etwa 2.000 Accounts eingesehen worden sein, was lediglich rund 0,02 % der gesamten Kundenbasis entspricht.

Weitere Details zur Situation wurden vom Chief Security Officer von Kraken auf X geteilt:

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Erpressung nach den Vorfällen

Kurz nachdem der Zugriff beendet wurde, erhielt Kraken Nachrichten von Kriminellen, die damit drohen, Bildmaterial und Daten zu veröffentlichen. Diese Gruppe fordert eine Zahlung im Austausch für das Zurückhalten der Informationen.

Kraken macht jedoch deutlich, dass das Unternehmen nicht auf diese Forderungen eingeht. Es wird betont, dass niemals mit Kriminellen verhandelt und kein Lösegeld gezahlt wird. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen aktiv mit internationalen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Beteiligten zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen – ein Vorgehen, das auch bei Betrug mit Kryptowährungen und Cyberangriffen üblich ist.

Kein Risiko für Guthaben

Laut Kraken wurden die Kernsysteme zu keinem Zeitpunkt kompromittiert, und die Angreifer hatten keinen Zugriff auf Gelder. Nutzer müssen sich daher laut Plattform keine Sorgen um ihre Bestände machen.

Gleichzeitig räumt das Unternehmen ein, dass der Vorfall zeigt, wie wichtig interne Sicherheitsmaßnahmen bleiben, insbesondere da Kriminelle zunehmend versuchen, Mitarbeiter gezielt anzugreifen. Kraken gibt an, zusätzliche Maßnahmen ergriffen zu haben, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern.

Obwohl die Auswirkungen begrenzt erscheinen, zeigt dieser Vorfall erneut, dass selbst große Krypto-Plattformen anfällig für gezielte Angriffe bleiben. Insbesondere Insider-Bedrohungen stellen ein wachsendes Risiko innerhalb der Branche dar, wie auch im Krypto-Exchange-news regelmäßig thematisiert wird.

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