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WLFI setzt Milliarden in komplexer DeFi-Leihstruktur auf Dolomite ein

WLFI setzt Milliarden in komplexer DeFi-Leihstruktur auf Dolomite ein
WLFI setzt Milliarden in komplexer DeFi-Leihstruktur auf Dolomite ein

World Liberty Financial gerät erneut in den Fokus, diesmal aufgrund auffälliger Leihkonstruktionen auf der DeFi-Plattform Dolomite. Neue Daten zeigen, dass das Projekt in großem Umfang eine sogenannte Leverage-Loop nutzt, bei der Milliarden an WLFI-Token als Sicherheit eingesetzt werden, um Stablecoins zu leihen.

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Milliarden an WLFI als Sicherheit eingesetzt

Eine Analyse von Chaos Labs zeigt, dass World Liberty Financial aktuell nahe an der Grenze von 5,1 Milliarden WLFI-Token liegt, die als Sicherheit auf Dolomite verwendet werden dürfen. Der Großteil dieser Position ist auf zwei Wallets verteilt, die mit dem Team in Verbindung stehen.

Eines dieser Wallets nutzt etwa 3 Milliarden WLFI mit einem geschätzten Wert von $242 Millionen, um rund $40,7 Millionen an Stablecoins zu leihen. Dies erfolgt hauptsächlich in Form von USD1.

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Komplexe Leihstruktur mit Stablecoins

Besonders bemerkenswert ist die Struktur dieser Kredite. Anstatt WLFI einfach als Sicherheit zu hinterlegen, erstellt das Team eine Schleife, bei der geliehene Assets erneut als Sicherheit verwendet werden.

So wird zunächst USD1 mit WLFI als Sicherheit geliehen. Anschließend wird dieses USD1 genutzt, um USDC zu leihen. Dieser USDC fließt danach wieder als zusätzliche Sicherheit in das System zurück. Dieser Prozess wiederholt sich, wodurch die Gesamtexposition weiter steigt. Im breiteren Markt wächst die Aufmerksamkeit für solche Konstruktionen, wie auch im Artikel über das erwartete Wachstum von Stablecoins bis 2035 beschrieben wird.

Nach aktuellen Berechnungen wäre die Position erst gefährdet, wenn der Preis von WLFI um etwa 75 % fällt – vorausgesetzt, USD1 bleibt stabil.

Gleichzeitig sind die Utilization Rates stark gestiegen. USD1 liegt bei 83,4 % und USDC bei 90,19 %. Die Kreditzinsen bewegen sich um 5 %, während die Renditen für Anbieter durch zusätzliche Belohnungen auf über 10 % steigen.

Risiken und Fragen zur Transparenz

Die Größe dieser Positionen wirft Fragen auf. Das verwendete WLFI-Sicherheitenvolumen liegt schätzungsweise viermal höher als die verfügbare Supply auf großen Krypto-Börsen wie Binance. Gleichzeitig sind nur etwa 20 % aller WLFI-Token frei handelbar, was die Liquidität einschränkt.

Zudem ist das Ziel dieser Strategie nicht öffentlich bekannt. Mögliche Erklärungen reichen von der Förderung der Liquidität bis hin zur Vorbereitung auf zukünftige Token-Unlocks.

Nach zunehmender Aufmerksamkeit hat das Team inzwischen rund $10 Millionen zurückgezahlt und angekündigt, bei Bedarf zusätzliche Sicherheiten bereitzustellen. Dennoch bleibt die Situation stark konzentriert: WLFI ist für mehr als 82 % des gesamten auf Dolomite hinterlegten Wertes und über 85 % aller Kredite verantwortlich.

Die kommende Zeit wird entscheidend sein, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Token-Unlock im April. Wie sich diese Konstruktion weiterentwickelt, könnte erhebliche Auswirkungen auf WLFI sowie das gesamte DeFi-Ökosystem haben.

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