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Bitcoin wird von Verkaufswelle in Höhe von 853 Millionen US-Dollar nach neuen Inflationsdaten getroffen

Bitcoin wird von Verkaufswelle in Höhe von 853 Millionen US-Dollar nach neuen Inflationsdaten getroffen
Bitcoin wird von Verkaufswelle in Höhe von 853 Millionen US-Dollar nach neuen Inflationsdaten getroffen

Bitcoin gerät erneut unter starken Verkaufsdruck, nachdem neue US-Inflationsdaten den Markt aufschrecken. Laut Daten von CryptoQuant verarbeiten Trader auf Binance innerhalb einer Stunde fast 853 Millionen US-Dollar an Verkaufsorders auf dem Derivatemarkt, nachdem die neuesten PPI-Zahlen höher ausfallen als erwartet.

Der Producer Price Index zeigt, dass die Inflation in den Vereinigten Staaten hartnäckig hoch bleibt. Vor allem der sogenannte Core PPI, bei dem Lebensmittel und Energie ausgeklammert werden, steigt unerwartet stark von 0,2 % auf 1 % im Monatsvergleich.

Bitcoin ist bei Bitvavo und Bybit erhältlich.

Bitcoin-Verkaufswelle trifft Binance hart

Laut Analyst Darkfost entsteht direkt nach der Öffnung der US-Börsen ein erheblicher Abfluss aus Bitcoin-Positionen. Binance verarbeitet dabei rund 91 % des gesamten registrierten Verkaufsdrucks auf dem Derivatemarkt.

Insgesamt handelt es sich um fast 853 Millionen US-Dollar an Selling Flows innerhalb nur einer Handelsstunde. Gleichzeitig fällt der Bitcoin-Kurs im Verlauf des Handelstags um etwa 1,5 %. Bereits Anfang dieser Woche verschwanden mehr als 1,25 Milliarden US-Dollar aus dem Bitcoin-Futuresmarkt nach neuen Inflationsdaten.

Die Grafik von CryptoQuant zeigt mehrere große Spitzen im Taker-Sell-Volumen auf Binance, wobei einer der größten Verkaufszeitpunkte kurz nach der Veröffentlichung der US-Wirtschaftsdaten stattfindet.

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Inflationssorgen setzen riskante Assets unter Druck

Laut Marktanalysten deuten die neuen PPI-Zahlen darauf hin, dass sich die Inflation weiter durch die gesamte Produktionskette der US-Wirtschaft ausbreitet. Geopolitische Spannungen und Importzölle sorgen dabei weiterhin für höhere Kosten.

Dadurch wächst die Angst vor einer Stagflation, also einer Situation, in der sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt, während die Inflation hoch bleibt. Dieses Szenario macht es für die US-Notenbank schwieriger, die Zinsen schnell zu senken.

Laut aktuellen Markterwartungen rechnen Investoren inzwischen nicht mehr mit Zinssenkungen im Jahr 2026. Das sorgt für mehr Vorsicht bei risikoreichen Investments wie Kryptowährungen. Einige Trader warnen inzwischen, dass die jüngste Bitcoin-Rally vor allem durch einen Short Squeeze angetrieben wurde.

Aktienmärkte steigen, während Bitcoin zurückbleibt

Auffällig ist, dass die traditionellen Aktienmärkte deutlich stärker auf die wirtschaftlichen Entwicklungen reagieren. Während Bitcoin unter Druck steht, erreichen sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq neue Allzeithochs.

Laut Analysten zeigt diese Divergenz, dass institutionelle Investoren Bitcoin vorerst weiterhin als riskanteres Asset betrachten als große Aktienindizes.

In einem Umfeld mit anhaltendem Inflationsdruck und möglicherweise langfristig hohen Zinsen bleibt der Markt daher vorsichtig mit aggressiven Positionen in alternativen Assets wie BTC. Trader verfolgen deshalb auch aktiv die neuesten Bitcoin news, um neue makroökonomische Signale zu bewerten.

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