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Polymarket bestätigt Sicherheitsvorfall nach verdächtigen Transaktionen

Polymarket bestätigt Sicherheitsvorfall nach verdächtigen Transaktionen
Polymarket bestätigt Sicherheitsvorfall nach verdächtigen Transaktionen

Polymarket gerät nach Meldungen über einen möglichen Angriff auf einen Contract innerhalb der Plattform auf Polygon unter Druck. Blockchain-Ermittler ZachXBT warnt, dass der UMA CTF Adapter möglicherweise ausgenutzt wurde, wobei inzwischen mehr als 520.000 US-Dollar erbeutet worden sein sollen.

Der Angriff entfacht erneut Diskussionen über die Sicherheit von Prediction Markets und Smart Contracts. Polymarket bestätigt inzwischen, dass es zu einem Sicherheitsvorfall gekommen ist, betont jedoch, dass weder Nutzergelder noch das Market-Resolution-System gefährdet waren.

ZachXBT meldet verdächtige Aktivitäten auf Polygon

Laut einem Community-Alert von ZachXBT scheint der Angriff auf den UMA CTF Adapter von Polymarket im Polygon-Netzwerk abzuzielen. Dabei sollen mehrere Contracts betroffen gewesen sein.

Der Blockchain-Ermittler berichtet, dass der Vorfall inzwischen Schäden von mehr als 520.000 US-Dollar verursacht habe. Außerdem veröffentlichte er Adressen, die mutmaßlich mit dem Angriff in Verbindung stehen, darunter die vermutete Wallet-Adresse des Angreifers.

Die genannten betroffenen Contracts sind:

0x871D7c0f9E19001fC01E04e6cdFa7fA20f929082 0x91430CaD2d3975766499717fA0D66A78D814E5c5

Die mutmaßliche Adresse des Angreifers lautet:

0x8F98075db5d6C620e8D420A8c516E2F2059d9B91

Polymarket spricht von kompromittiertem Private Key

Kurz nach den ersten Meldungen reagierte Polymarket auf den Vorfall. Laut der Plattform hängt das Sicherheitsproblem mit einem kompromittierten Private Key zusammen, der für interne Top-up-Operationen verwendet wurde.

Das Unternehmen betont, dass die Gelder der Nutzer sicher geblieben seien und auch das System für Market Resolutions nicht betroffen gewesen sei. Damit versucht Polymarket, Unruhe unter den Nutzern zu begrenzen.

Prediction Markets bewegen häufig große Summen über Smart Contracts, wodurch Sicherheitsprobleme direkte Auswirkungen auf das Vertrauen in die Plattform haben können. Gerade jetzt, da Polymarket weltweit immer beliebter wird, steht die Sicherheit besonders im Fokus, insbesondere nachdem GitHub kürzlich ein Datenleck nach einem Supply-Chain-Angriff untersucht hat.

Smart-Contract-Risiken bleiben bestehen

Der Vorfall zeigt erneut, dass selbst große Krypto-Plattformen anfällig für technische Fehler oder Sicherheitslücken bleiben. Besonders Private Keys stellen innerhalb des Sektors ein erhebliches Risiko dar. Gelangen solche Schlüssel in die falschen Hände, können Angreifer oft schnell Zugriff auf kritische Systeme oder Gelder erhalten.

Der Angriff auf Polymarket folgt auf eine Reihe früherer Exploits innerhalb von DeFi- und Blockchain-Infrastrukturen. Trotz verbesserter Audits und Sicherheitsmaßnahmen suchen Hacker weiterhin aktiv nach Schwachstellen in Smart Contracts und operativen Prozessen.

Derzeit ist noch unklar, ob der vollständige Betrag zurückgeholt werden kann oder wer hinter dem Angriff steckt. Blockchain-Ermittler verfolgen die Transaktionen der Wallet-Adresse inzwischen genau.

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