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Bitcoin- und Ethereum-ETFs verzeichnen hunderte Millionen Abflüsse

Bitcoin- und Ethereum-ETFs verzeichnen hunderte Millionen Abflüsse
Bitcoin- und Ethereum-ETFs verzeichnen hunderte Millionen Abflüsse

Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche einen Nettoabfluss von 681 Millionen Dollar. Das geht aus Daten hervor, die WuBlockchain geteilt hat. Damit endet eine Serie von drei aufeinanderfolgenden Wochen mit Nettozuflüssen. Auch die Ethereum-ETFs erwischten eine schlechte Woche: Aus ihnen flossen 542 Millionen Dollar ab, wobei BlackRocks ETHA für den größten Teil des Abflusses verantwortlich war.

In Kürze:

  • Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der Woche vom 5. bis 9. Oktober einen Nettoabfluss von 681 Millionen Dollar, nach drei Wochen mit Zuflüssen.
  • Spot-Ethereum-ETFs verloren 542 Millionen Dollar, davon 477 Millionen Dollar über BlackRocks ETHA.
  • Bitcoin steht derzeit bei rund 83.500 Dollar, ein leichter Anstieg von 0,7 Prozent in den vergangenen 24 Stunden.

Drei Wochen Zufluss, dann ein deutlicher Abfluss

In der Woche vom 5. bis 9. Oktober flossen aus Spot-Bitcoin-ETFs per Saldo 681 Millionen Dollar ab. Damit endet eine Phase von drei aufeinanderfolgenden Wochen, in denen Anleger unterm Strich Geld einzahlten. Bereits zuvor hatten wir über die steigenden Zuflüsse bei Bitcoin-ETFs und die enttäuschenden Zahlen bei Ethereum-ETFs berichtet.

Der gesamte Nettovermögenswert aller Spot-Bitcoin-ETFs zusammen liegt derzeit bei 105,84 Milliarden Dollar. Bitcoin selbst notiert bei rund 83.500 Dollar, eine Erholung von 0,7 Prozent gegenüber dem Vortag.

BlackRock ETHA dominiert den Abfluss bei Ethereum

Bei Ethereum-ETFs fiel der Abfluss im Verhältnis noch größer aus. Von den 542 Millionen Dollar, die in der vergangenen Woche abflossen, stammten 477 Millionen Dollar aus BlackRocks ETHA-Fonds. Das ist mit Abstand der größte Anteil am gesamten wöchentlichen Abfluss.

Für die Ethereum-ETFs war dies erneut eine enttäuschende Woche. Bereits zuvor erlebten Ethereum-ETFs ihre schlechteste Woche seit Januar, und die jüngsten Zahlen zeigen, dass sich die Stimmung rund um diese Fonds bislang nicht verbessert. Bitcoin selbst befindet sich laut aktuellen Analysen noch immer 34 Prozent unter dem Höchststand nach dem Crash von Anfang 2025, was die Zurückhaltung der Anleger teilweise erklärt.

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