Bybit veröffentlicht Liste verbotener Gegenparteien
Bybit veröffentlicht eine Übersicht der Parteien, mit denen die Exchange keine Geschäfte macht. Die sogenannte Restricted Counterparty List umfasst Dutzende Krypto-Plattformen, Zahlungsdienste, Mixer und Darknet-Märkte, aber auch terroristische Organisationen und kriminelle Gruppen wie die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus Group. Wer über Bybit dennoch Transaktionen mit einer dieser Parteien abwickelt, verstößt gegen die Nutzungsbedingungen der Plattform.
In Kürze:
- Bybit veröffentlicht eine Liste verbotener Gegenparteien, darunter Krypto-Plattformen, Mixer und Darknet-Märkte.
- Auch terroristische Organisationen wie Hamas, die Huthis und ISIS-K stehen auf der Liste.
- Bei einem festgestellten Verstoß kann Bybit Konten sperren, Transaktionen blockieren und Positionen liquidieren.
Dutzende Plattformen und Organisationen auf der Liste
Die Liste deckt ein breites Spektrum an Parteien ab. Unter den Krypto-Plattformen und Diensten finden sich unter anderem Garantex, Bitzlato, EXMO, Payeer, Nobitex, Bitpapa, Chatex, Cryptex, Grinex, Rapira, WhiteBird, OMPFinex, Ramzinex, HTX, Wallex, Tetherland, Bit24 und QvaPay. Auch Garantiemarktplätze wie Huione Guarantee und Xinbi Guarantee sind aufgeführt.
Daneben stehen bekannte Krypto-Mixer und Darknet-Märkte auf der Liste, darunter Samourai Wallet, Bitcoin Fog, ChipMixer, Sinbad und Hydra Market. Mixer sind Dienste, die Transaktionen verschleiern, um die Herkunft von Krypto zu verbergen, und gelten bei Aufsichtsbehörden weltweit als riskant.
Neben Plattformen und Diensten nennt Bybit auch kriminelle und terroristische Organisationen. Dazu zählen die Lazarus Group, die mit Nordkorea verbundene Hackergruppe, die für große Krypto-Diebstähle verantwortlich gemacht wird, sowie Hamas, Ansarallah (die Huthis) und ISIS-K.
Bybit kann Konten sperren und Positionen liquidieren
Bybit gibt an, Transaktionen und Nutzeraktivitäten laufend anhand internationaler Sanktionslisten zu prüfen. Dabei handelt es sich um Listen des US-Finanzministeriums, der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs und der Vereinten Nationen.
Wird ein Nutzer mit einer verbotenen Partei in Verbindung gebracht, hat Bybit das Recht, dessen Konto zu sperren oder zu schließen, Transaktionen und Guthaben zu blockieren, relevante Meldungen bei Aufsichtsbehörden einzureichen und offene Positionen zu liquidieren. Nutzer, die selbst feststellen, dass sie eine Transaktion mit einer verbotenen Partei durchgeführt haben, sind verpflichtet, dies unverzüglich Bybit zu melden.
Die Veröffentlichung der Liste reiht sich in den allgemeinen Trend ein, dass Krypto-Exchanges mehr Transparenz über ihre Compliance-Richtlinien bieten, auch unter dem Druck internationaler Regulierungsbehörden.
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