Verkaufsdruck lässt nach: Bitcoin fließt in großem Stil von Binance ab
Neue On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass der Verkaufsdruck auf Bitcoin deutlich abgenommen hat. Besonders bei Binance, einer der größten Kryptobörsen der Welt, fließt derzeit erheblich mehr BTC ab als zugeführt wird. Dies geht aus den Daten zum Exchange Netflow hervor, die einen stark negativen Trend erkennen lassen – ein Hinweis darauf, dass Investoren womöglich eher akkumulieren als verkaufen.
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Mehr BTC fließt von Binance ab als zugeführt wird
Die Netflow-Metrik von Binance zeigt deutlich, dass die Abflüsse von BTC in den letzten Wochen die Zuflüsse bei Weitem übersteigen. Das Diagramm von CryptoQuant unterscheidet dabei zwischen täglichen Schwankungen und dem breiteren Trend anhand des gleitenden 30-Tage-Durchschnitts (SMA30). Letzterer zeigt einen deutlich negativen Verlauf.
Wenn mehr Bitcoin von Börsen abgezogen als dort eingezahlt wird, deutet das häufig auf eine Akkumulationsphase hin. Anleger transferieren ihre Coins in private Verwahrung, was in der Regel bedeutet, dass sie kurzfristig keinen Verkauf planen.
Laut CryptoQuant ist der tägliche Netflow zwar anfällig für Rauschen, doch der gleitende Durchschnitt bietet ein zuverlässigeres Bild. Und dieses Bild ist eindeutig: Der Trend ist negativ – was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck abnimmt und Investoren eher halten als aussteigen.
Akkumulation könnte neues Momentum einleiten
Historisch gesehen gehen solche Akkumulationsphasen häufig einer Aufwärtsbewegung am Markt voraus. Der BTC-Kurs liegt aktuell bei rund 110.900 US-Dollar, nachdem er Anfang des Jahres bereits Höchststände über 125.000 US-Dollar erreicht hatte. Sollte die Akkumulation anhalten, könnte sie die Grundlage für einen neuen Aufwärtstrend bilden, sobald sich das Marktsentiment verbessert. Ähnliche Signale waren auch in jüngsten Analysen führender Analysten erkennbar.
Auch wenn tägliche Kursbewegungen kurzfristig für Rauschen sorgen können, zeigt das größere Bild eine klare Tendenz. Der stark negative Netflow in Verbindung mit der Kursentwicklung deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer sich auf eine mögliche nächste Haussephase vorbereiten – oder zumindest keine Verkaufswelle mehr erwarten.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich dieser Trend fortsetzt. Derzeit scheint ein wesentlicher Teil des Marktes auf Halten statt Verkaufen zu setzen.
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