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Samstag, 17. Oktober 2026 BTC -- / --
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JPMorgan akzeptiert BTC und ETH als Sicherheiten für Kredite

JPMorgan akzeptiert BTC und ETH als Sicherheiten für Kredite
JPMorgan akzeptiert BTC und ETH als Sicherheiten für Kredite

Traditionelle Banken wagen zunehmend größere Schritte in Richtung Kryptowährungen – nun reiht sich auch JPMorgan offiziell in diese Liste ein. Laut Bloomberg wird der Finanzgigant noch in diesem Jahr beginnen, Bitcoin und Ethereum als Sicherheiten für Kredite an institutionelle Kunden zu akzeptieren. Damit vollzieht JPMorgan eine deutliche Kehrtwende in seiner bisherigen Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten.

Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.

BTC und ETH als Sicherheiten: keine Zukunftsmusik mehr

Das neue Programm wird weltweit eingeführt und nutzt externe Verwahrstellen, um die eingesetzten Krypto-Vermögenswerte sicher zu lagern. Damit erweitert JPMorgan seine bestehende Politik, bei der bereits Krypto-ETFs als Sicherheiten zugelassen wurden. Institutionen können nun direkt ihre Bestände in BTC oder ETH einsetzen, um Zugang zu Liquidität über traditionelle Bankkanäle zu erhalten.

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Für eine Bank, die jahrelang für ihre kritische Haltung gegenüber Krypto bekannt war, ist dies eine bemerkenswerte Wende. CEO Jamie Dimon bezeichnete Bitcoin einst als “Pet Rock” und “aufgeblasenen Betrug”, doch seine Tonlage scheint sich inzwischen geändert zu haben. Auf einer Investorenkonferenz im Mai sagte er:

“Ich denke nicht, dass man rauchen sollte – aber ich verteidige dein Recht zu rauchen. Dasselbe gilt für Bitcoin.”

Trump-Regierung und neue Regulierung ebnen den Weg

Die Entscheidung von JPMorgan kommt nicht überraschend. Seitdem die Trump-Regierung zahlreiche regulatorische Hürden für Kryptowährungen beseitigt hat, beeilen sich große Institutionen, ihre Position am Markt zu sichern. Auch Banken wie Morgan Stanley, State Street, Fidelity und BNY Mellon haben ihre Dienstleistungen erweitert. Morgan Stanley plant sogar, ab Anfang nächsten Jahres Krypto über E*Trade für Privatkunden anzubieten.

Zudem gelten bereits neue gesetzliche Regelungen in Regionen wie der Europäischen Union, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten. In den USA arbeitet der Kongress an einem rechtlichen Rahmen für Kryptomärkte, was das Vertrauen zusätzlich stärkt. In der Zwischenzeit bleibt Bitcoin stark: Anfang dieses Monats erreichte der Kurs ein Rekordhoch von 126.251 US-Dollar.

Symbolischer und praktischer Wendepunkt

Für JPMorgan ist dies mehr als nur eine politische Neuausrichtung. Es zeigt, dass selbst die konservativsten Finanzinstitute Kryptowährungen inzwischen als etablierte Anlageklasse betrachten. Indem Bitcoin und Ethereum ähnlich wie Aktien, Anleihen oder Gold behandelt werden, verschwimmen die Grenzen zwischen traditionellen und digitalen Vermögenswerten zunehmend. Und das ist eine positive Entwicklung für den Markt insgesamt.

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