Vitalik: Ethereum durchbricht das Trilemma mit neuer Technologie
Ethereum steht kurz davor, in ein völlig neues Zeitalter einzutreten. Vitalik Buterin verkündete auf X, dass zwei lang erwartete Technologien nun ausgereift genug sind, um die Grundlage des Netzwerks grundlegend zu verändern: ZK-EVMs und PeerDAS. Seiner Meinung nach bedeutet diese Kombination einen gewaltigen Fortschritt, durch den Ethereum erstmals hohe Bandbreite, Dezentralisierung und Konsens miteinander vereint.
Vitalik vergleicht dies mit früheren Netzwerken: BitTorrent bot enorme Bandbreite ohne Konsens, während Bitcoin zwar Konsens einführte, aber mit geringer Bandbreite auskommen musste. Ethereum scheint jetzt das Beste aus beiden Welten zu vereinen. PeerDAS läuft bereits im Mainnet, während ZK-EVMs produktionstaugliche Leistung liefern – lediglich im Bereich Sicherheit sind noch Optimierungen nötig.
Ethereum ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
ZK-EVM und PeerDAS lösen endlich das Skalierungsproblem
Mit ZK-EVMs lassen sich Blöcke mittels Zero-Knowledge-Proofs verifizieren, was enorme Rechenleistung spart. PeerDAS (Data Availability Sampling) ermöglicht es gleichzeitig, dass Nodes effizient prüfen können, ob alle Blockdaten verfügbar sind. Zusammen heben diese Technologien Ethereum auf ein völlig neues Skalierungsniveau – ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Dezentralisierung.
Buterin bezeichnet dies nicht nur als Upgrade, sondern als fundamentale Veränderung der Funktionsweise von Ethereum. Er weist darauf hin, dass der Code für beide Systeme bereits läuft: PeerDAS ist live, und ZK-EVMs stehen kurz vor dem Durchbruch. Der erste Commit zur Data Availability stammt bereits aus dem Jahr 2015 – ein Meilenstein, der über ein Jahrzehnt in Arbeit war (Github).
Zukunftspläne bis 2030: mehr Gas, besseres Blockbuilding
Vitalik skizziert zudem eine Roadmap für die kommenden Jahre. Ab 2026 könnten die Gas-Limits dank neuer Technologien wie ePBS und BALs erhöht werden. Es folgen weitere Optimierungen, die das Netzwerk noch effizienter machen sollen. Zwischen 2027 und 2030 erwartet er, dass ZK-EVMs zum Standard für Blockvalidierung werden und die Gas-Limits erneut deutlich steigen.
Ein weiteres Ziel ist das Distributed Block Building: die Idee, dass Blöcke künftig nicht mehr zentral an einem Ort erstellt werden. Das soll Zensurrisiken verringern und geografische Fairness fördern. Laut Vitalik handelt es sich dabei um ein langfristiges Ziel, dem sich das Ethereum-Ökosystem jedoch konsequent nähert.
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