BTC und ETH erholen sich nach ETF-Zuflüssen und Zinserwartungen
Nach einem deutlichen Rückgang in der vergangenen Woche erholen sich Bitcoin und Ethereum wieder. BTC erreichte kurzfristig $71.000, während ETH kurzzeitig auf $2.150 anstieg. Die jüngste Aufwärtsbewegung kommt nicht aus dem Nichts: starke Zuflüsse in Spot-ETF-Produkte und positive makroökonomische Signale stützen derzeit die Stimmung. Inzwischen sind beide Kryptowährungen jedoch leicht zurückgefallen – BTC liegt bei rund $66.900 und ETH bei etwa $1.950.
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ETF-Zuflüsse werden positiv – institutionelle Anleger kehren zurück
Nach mehreren Tagen mit Abflüssen kehrt das Interesse an Krypto-ETF-Produkten spürbar zurück. Laut SoSoValue flossen gestern $145 Millionen in Spot-Bitcoin-ETF-Produkte, zusätzlich zu den $371 Millionen vom Freitag. Ethereum verzeichnete nach drei Verlusttagen Zuflüsse in Höhe von $57 Millionen. Auch BitMine von Tom Lee kauft weiterhin ETH, was der Kryptowährung zusätzlichen Rückhalt gibt. Institutionelle Investoren finden offenbar wieder den Weg zurück in den Markt.
Zinserwartungen und Geopolitik führen zu Optimismus
Nicht nur die Kapitalzuflüsse sorgen für eine optimistischere Grundstimmung. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich nach Gesprächen am vergangenen Freitag etwas entspannt. Gleichzeitig setzen schwache US-Arbeitsmarktdaten die US-Notenbank unter Druck, die Zinsen im März zu senken. Anleger blicken nun gespannt auf die kommenden NFP-Zahlen und den Inflationsbericht am Freitag – beide könnten erneut starke Kursbewegungen auslösen.
Stimmung bleibt angespannt – trotz Erholung
Obwohl sich erste Anzeichen einer Erholung zeigen, bleibt die Marktlage fragil. Der Fear & Greed Index verharrt bei 9 – ein Hinweis auf extreme Angst unter den Anlegern. Die sogenannte Coinbase-Prämie für BTC, die zeigt, wie viel US-Investoren bereit sind, extra zu zahlen, ist auf 9 Basispunkte gefallen. Das deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck aus den USA hin. Gleichzeitig bleibt das BTC/ETH-Verhältnis stabil zwischen 33 und 34, was auf geringe Umschichtungen zwischen den beiden großen Kryptowährungen hindeutet.
Auch die implizite Volatilität ist leicht rückläufig, verbleibt jedoch auf hohem Niveau. Das zeigt: Händler rechnen weiterhin mit deutlichen Schwankungen, vor allem im Vorfeld wichtiger makroökonomischer Daten. Die realisierte Volatilität dürfte hoch bleiben – der Markt bleibt somit in einem instabilen Gleichgewicht.
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