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Samstag, 17. Oktober 2026 BTC -- / --
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Binance investiert hunderte Millionen in strengere Compliance

Binance investiert hunderte Millionen in strengere Compliance
Binance investiert hunderte Millionen in strengere Compliance

Binance reagiert ausführlich auf jüngste Berichterstattung über seine Sanktionspolitik. Laut der Exchange wurde die Exposition gegenüber sanktionierten Parteien innerhalb von gut anderthalb Jahren nahezu vollständig reduziert. Neue Zahlen zeigen, dass der Anteil sanktionsbezogener Transaktionen von 0,284 % im Januar 2024 auf 0,009 % im Juli 2025 gesunken ist. Das entspricht einem Rückgang von 96,8 %.

Binance ist erhältlich bei Bybit.

Exposition sinkt nahezu auf null

Aus den von Binance auf dem eigenen Blog veröffentlichten Daten geht hervor, dass der Gesamtanteil sanktionsbezogener Handelsströme strukturell abnimmt. In der veröffentlichten Grafik verläuft die Regressionslinie zwischen Januar 2024 und Juli 2025 deutlich abwärts. In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Rückgang von 0,284 % auf 0,009 % des gesamten Handelsvolumens.

Auch die direkte Exposition gegenüber vier großen iranischen Kryptowährungs-Exchanges ist stark gesunken. Zwischen Januar 2024 und Januar 2026 reduzierte sich dieser Betrag von 4,19 Millionen US-Dollar auf 110.000 US-Dollar. Laut Binance schneidet das Unternehmen damit besser ab als zehn andere große internationale Handelsplattformen.

Die vollständige Stellungnahme wurde auf der Website von Binance veröffentlicht.

Mehr als 1.500 Mitarbeitende im Compliance-Bereich tätig

Die Exchange gibt an, dass inzwischen mehr als 1.500 Mitarbeitende in Compliance-bezogenen Funktionen tätig sind. Das entspricht etwa 25 % der gesamten Belegschaft. Im spezialisierten Compliance-Team arbeiten 593 festangestellte Mitarbeitende. Zusätzlich unterstützen 978 Mitarbeitende und externe Kräfte aus den Bereichen Kundenservice, Technologie und Produkt.

Nach eigenen Angaben investiert Binance hunderte Millionen US-Dollar in Monitoring, Transaktions-Screening und interne Kontrollmechanismen. Die Plattform verfügt über Lizenzen und Registrierungen in 20 Jurisdiktionen und arbeitet weltweit mit Strafverfolgungsbehörden zusammen. Im Jahr 2025 unterstützte Binance Behörden bei der Beschlagnahmung von mehr als 131 Millionen US-Dollar, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung standen. Zudem bearbeitete das Unternehmen mehr als 71.000 Anfragen von Strafverfolgungsbehörden und führte über 160 Schulungen durch.

Reaktion auf Medienkritik

Jüngste Berichte legen nahe, dass Binance bei der Sanktionskontrolle Defizite aufweise. Das Unternehmen weist diese Vorwürfe entschieden zurück und betont, dass Untersuchungen unabhängig erfolgen und nicht von kommerziellen Interessen beeinflusst werden. In einem konkreten Fall habe es sich um eine indirekte Exposition über mehrere zwischengeschaltete Wallets gehandelt. Laut Binance erkennt das System solche sogenannten Multi-Hop-Transaktionen und schließt Konten, sobald Risiken festgestellt werden.

Das Unternehmen hebt hervor, dass öffentliche Blockchains technisch nicht verhindern können, dass Nutzer ohne Zustimmung Gelder an Exchange-Adressen senden. Eine vollständige Reduzierung der Exposition auf null sei daher unmöglich. Effektives Monitoring und schnelle Intervention bilden laut Binance den Kern eines verantwortungsvollen Risikomanagements.

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