Bybit führt 44 neue Aktien-CFDs ein, einschließlich Bitcoin-ETF
Bybit erweitert seine Handelsplattform deutlich mit der Einführung von 44 neuen Aktien-CFDs. Damit macht die Plattform einen klaren Schritt in Richtung traditioneller Finanzmärkte. Nutzer können künftig große Namen wie BlackRocks Bitcoin ETF und Manchester United direkt über ihr Krypto-Guthaben handeln.
Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Bybit fügt 44 Aktien und ETFs hinzu
Mit dieser Erweiterung führt Bybit CFDs auf 44 verschiedene Aktien und ETFs ein. Das Angebot umfasst bekannte Unternehmen und Fonds wie BlackRocks Bitcoin-Spot-ETF IBIT, das Satellitenunternehmen AST SpaceMobile und den Energiekonzern Phillips 66. Auch der Fußballclub Manchester United ist Teil der Liste.
Darüber hinaus erhalten Nutzer Zugang zu sektorbezogenen ETFs. Dazu gehören beispielsweise Fonds aus dem Energiesektor wie XLE, Lithium-Batterien über LIT sowie Uran-Mining mit URA. Damit reagiert Bybit auf die wachsende Nachfrage nach breiteren Investmentmöglichkeiten innerhalb einer einzigen Plattform.
Handel mit Kryptowährungen als Sicherheit
Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Einführung ist, dass Trader ihre Positionen mit Kryptowährungen als Sicherheit eröffnen können. So ist es möglich, US-Aktien mit beispielsweise Bitcoin oder Ethereum zu handeln, ohne diese zuvor in Fiatgeld umwandeln zu müssen.
Laut Bybit erhöht dies die Kapitaleffizienz, da Nutzer ihre bestehenden Kryptowährungen gleichzeitig für mehrere Märkte einsetzen können. Zudem bietet die Plattform Leverage, wodurch Trader mit größeren Positionen als ihrem ursprünglichen Einsatz handeln können.
In einer separaten Ankündigung erklärt Bybit, dass Nutzer sogar direkt mit USDT handeln können, ohne zusätzliche Schritte. Neue Nutzer erhalten zudem einen kleinen Bonus von 5 US-Dollar bei ihrem ersten Trade ab 10 US-Dollar, was die Einstiegshürde weiter senkt.
Krypto und traditionelle Märkte wachsen zusammen
Mit dieser Erweiterung zeigt Bybit, dass die Grenze zwischen Kryptowährungen und traditionellen Finanzmärkten zunehmend verschwimmt. Durch die Kombination von Aktien, ETFs und Kryptowährungen in einer Umgebung entsteht eine Plattform, auf der Trader schnell zwischen verschiedenen Anlageklassen wechseln können.
Diese Entwicklung passt zu einem breiteren Trend, bei dem Kryptobörsen ihre Dienstleistungen in Richtung traditioneller Investments erweitern. Gleichzeitig suchen Anleger nach flexibleren Handelsmöglichkeiten, ohne auf mehrere Konten oder Plattformen angewiesen zu sein.
Die Integration eines Bitcoin-ETFs wie IBIT macht das Angebot besonders interessant für Krypto-Investoren, die auch Zugang zu regulierten Produkten wünschen. Dadurch steigt die Attraktivität von Plattformen wie Bybit weiter – insbesondere für aktive Trader, die Wert auf Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit legen.
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