Revolut-Nutzer sehen Bitcoin-Kurs plötzlich fast auf null abstürzen
Bitcoin-Investoren erschraken kurzzeitig, als der Kurs in der Revolut-App plötzlich nahezu auf null zu fallen schien. Mehrere Nutzer erhielten Benachrichtigungen, in denen Bitcoin vorübergehend bei rund 0,02 angezeigt wurde. In sozialen Medien tauchten schnell Screenshots der fehlerhaften Preisanzeige auf, was für Verwirrung über einen möglichen Marktcrash sorgte.
Laut Revolut handelt es sich um ein technisches Problem bei einem externen Datenanbieter. Die Störung betrifft vor allem Preisbenachrichtigungen und Diagramme innerhalb der App. Bisher gibt es keine Meldungen über verlorene Guthaben oder fehlerhafte Transaktionen.
Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Bitcoin-Kurs scheint plötzlich einzubrechen
Die Störung erregte sofort große Aufmerksamkeit innerhalb des Kryptomarktes. Nutzer sahen, wie der Bitcoin-Kurs innerhalb von Sekunden von etwa 67.700 € auf nahezu null fiel. In Screenshots von Revolut ist zu erkennen, wie das Diagramm einen steilen vertikalen Absturz zeigt, bevor sich der Preis wieder auf normale Niveaus erholt.
Zum Zeitpunkt der Störung notiert Bitcoin bei rund 67.742 €, während der globale Marktpreis stabil bleibt. Andere große Krypto-Exchanges und Handelsplattformen zeigen keinen vergleichbaren Einbruch.
Die Meldung verbreitet sich schnell über X, wo mehrere Nutzer Screenshots der fehlerhaften Preisanzeige teilen. Auch der Krypto-Journalist Wu Blockchain greift den Vorfall auf:
Revolut verweist auf externen Dienstleister
Revolut erklärt, dass ein Problem bei einem externen Serviceprovider für den Fehler verantwortlich ist. Dadurch erscheinen falsche Preisdaten und Push-Benachrichtigungen in der App. Das Unternehmen betont, dass es sich nicht um eine echte Marktbewegung von Bitcoin handelt, wie auch in aktuellen Updates zu sehen ist, etwa bei denen sich Bitcoin vorsichtig erholt trotz jüngster Kursrückgänge.
Die Störung scheint auf die Benutzeroberfläche und das Benachrichtigungssystem von Revolut beschränkt zu sein. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Nutzer tatsächlich Bitcoin zu falschen Preisen gekauft oder verkauft haben. Zudem meldet das Unternehmen bislang keine Verluste von Kundengeldern.
Dennoch entfacht der Vorfall erneut eine Diskussion über die Abhängigkeit von externen Datenanbietern innerhalb von Fintech- und Krypto-Apps. Viele Nutzer verlassen sich vollständig auf Push-Benachrichtigungen und reagieren oft sofort auf große Kursbewegungen.
Krypto-Nutzer bleiben wachsam gegenüber technischen Fehlern
Solche Vorfälle treten häufiger in Phasen hoher Aktivität oder bei technischen Problemen mit Preisfeeds auf. In der Vergangenheit zeigten mehrere Plattformen bereits kurzzeitig extreme Preisabweichungen aufgrund von Fehlern in API-Daten oder Liquiditätsproblemen.
Obwohl sich der tatsächliche Bitcoin-Kurs heute kaum bewegt, sorgt die fehlerhafte Anzeige bei einigen Nutzern dennoch für Panik. Der Markt selbst bleibt hingegen relativ stabil, während Händler vor allem auf neue makroökonomische Entwicklungen aus den Vereinigten Staaten achten.
Für Krypto-Investoren ist dies erneut eine Erinnerung daran, dass Preisalarme nicht immer den tatsächlichen Markt widerspiegeln. Besonders bei plötzlichen extremen Bewegungen überprüfen viele Händler daher mehrere Quellen, bevor sie Transaktionen durchführen, wie auch Analysen darüber zeigen, ob der Bitcoin-Boden wirklich erreicht ist.
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