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Deutsche Bank und Nasdaq investieren Millionen in Kryptounternehmen Elliptic

Deutsche Bank und Nasdaq investieren Millionen in Kryptounternehmen Elliptic
Deutsche Bank und Nasdaq investieren Millionen in Kryptounternehmen Elliptic

Das Blockchain-Analyseunternehmen Elliptic nimmt erneut erhebliche Mittel auf. Das britische Kryptounternehmen erhält 120 Millionen Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde, an der sich große Namen aus dem Finanzsektor beteiligen, darunter die Deutsche Bank und Nasdaq Ventures. Durch die neue Finanzierung steigt die Bewertung des Unternehmens auf rund 670 Millionen Dollar.

Die Investition zeigt, dass traditionelle Finanzinstitute ihre Präsenz innerhalb des Kryptosektors weiter ausbauen. Vor allem Unternehmen, die sich auf Compliance, Transaktionsüberwachung und Anti-Geldwäsche-Kontrollen konzentrieren, profitieren derzeit von dieser wachsenden Nachfrage.

Große Banken steigen weiter in Kryptowährungen ein

Die Finanzierungsrunde wird von One Peak Partners angeführt. Darüber hinaus beteiligen sich unter anderem die Deutsche Bank, Nasdaq Ventures und die British Business Bank. Auch bestehende Investoren wie JPMorgan bleiben an dem Unternehmen beteiligt.

Elliptic wurde 2013 gegründet und entwickelt Software, mit der Banken, Kryptounternehmen und Strafverfolgungsbehörden Blockchain-Transaktionen verfolgen können. Die Plattform unterstützt Kunden unter anderem bei der Aufdeckung von Geldwäsche, Sanktionsumgehung und verdächtigen Transaktionen.

Laut Bloomberg wächst die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen schnell, da immer mehr Finanzunternehmen Kryptoprodukte einführen. CEO Simone Maini erklärt, dass Compliance im Kryptobereich mittlerweile eine tägliche Notwendigkeit für große Institutionen geworden ist.

Weitere Details zur Finanzierungsrunde erscheinen über Bloomberg.

Trump-Politik stimuliert den Kryptomarkt

Dem Bericht zufolge wächst das Interesse von Banken und Vermögensverwaltern auch aufgrund des positiveren regulatorischen Umfelds unter Präsident Donald Trump. Seit seinem Wahlkampf 2024 positioniert sich Trump zunehmend als Befürworter von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie.

Dadurch beschleunigen Finanzinstitute ihre Pläne rund um digitale Assets. Morgan Stanley führte kürzlich Kryptohandel über E*Trade ein, während JPMorgan seine JPM Coin für institutionelle Kunden weiter ausbaut. Gleichzeitig ziehen auch Kryptofonds erneut Hunderte Millionen Dollar an Kapital an.

Auch in Europa nimmt die Aktivität zu. Mehrere europäische Banken arbeiten mittlerweile gemeinsam an einem digitalen Euro-Stablecoin für Zahlungen und finanzielle Abwicklungen. Gleichzeitig wächst das Interesse an Unternehmen wie Circle, nachdem das Wachstum von USDC erneut an Dynamik gewinnt.

Elliptic verarbeitet mehr als 1 Milliarde Transaktionen pro Woche

Elliptic gibt an, mittlerweile weltweit mehr als 700 Kunden zu bedienen. Laut Unternehmensangaben überwacht die Plattform mehr als 1 Milliarde Blockchain-Transaktionen pro Woche.

Neben Kryptobörsen nutzen auch Banken, Fintech-Unternehmen und staatliche Behörden die Software. Die neue Investition soll dabei helfen, international weiter zu expandieren und mehr Institutionen anzubinden.

Die Finanzierungsrunde zeigt, dass Infrastrukturunternehmen innerhalb des Kryptosektors trotz der Volatilität des Marktes weiterhin großes Interesse bei Investoren wecken.

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