Millionen US-Dollar an Kryptowährungen über THORChain-Router transferiert
Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen Cyvers meldet eine große Serie verdächtiger Transaktionen rund um den Router von THORChain. Laut der Plattform erkennt das System etwa 7,2 Millionen US-Dollar an verdächtigen Geldströmen, verteilt über mehrere Blockchains, darunter Bitcoin, Ethereum, BNB Chain und Base.
Der Angreifer bewegt verschiedene Arten von Krypto-Assets und wandelt diese schließlich größtenteils in Ethereum um. Die Gelder werden anschließend auf einer Wallet-Adresse gebündelt, die inzwischen von Blockchain-Forschern genau überwacht wird.
THORChain ist bei Bitvavo und Bybit erhältlich.
Millionen US-Dollar an Kryptowährungen über mehrere Netzwerke transferiert
Laut Cyvers handelt es sich um verdächtige Transaktionen im Wert von etwa 7,2 Millionen US-Dollar. Dabei wurden verschiedene Tokens entwendet, darunter USDT, USDC, WBTC, DAI, THOR, LUSD, XRUNE, GUSD, AAVE, LINK und FOX.
Die Transaktionen finden gleichzeitig über mehrere Blockchain-Netzwerke statt. Unter anderem werden Ethereum, Bitcoin, BNB Chain und Base genutzt, um die Gelder zu bewegen.
Nach den Transaktionen wandelt der Angreifer die Assets größtenteils in ETH um. Anschließend werden die Guthaben auf der Wallet-Adresse 0xd477b69551f49C0519F9B18c55030676138890Bd konsolidiert.
THORChain erneut im Fokus von Sicherheitsforschern
THORChain ist als Cross-Chain-Protokoll bekannt, mit dem Nutzer Kryptowährungen zwischen verschiedenen Blockchains ohne zentrale Zwischenpartei tauschen können. Gerade diese Interoperabilität macht das Protokoll attraktiv für Händler, kann jedoch auch zusätzliche Risiken mit sich bringen, wenn Sicherheitsprobleme auftreten.
Cyvers gibt bislang keine Details zur genauen Ursache der verdächtigen Transaktionen bekannt. Auch ist noch unklar, ob es sich tatsächlich um einen Exploit oder Hack handelt. Blockchain-Forscher verfolgen die Geldströme derzeit weiter, um mehr Klarheit zu erhalten.
Die betroffenen Gelder bewegen sich schnell zwischen verschiedenen Netzwerken und Tokens – eine Methode, die häufiger genutzt wird, um Transaktionen schwerer nachvollziehbar zu machen. Dies geschieht in einer Phase, in der mehrere große Kryptohacks erneut die Aufmerksamkeit auf Sicherheit innerhalb von DeFi lenken.
Sicherheit bleibt wichtiger Schwerpunkt innerhalb von DeFi
Der Vorfall zeigt erneut, dass Sicherheit ein wichtiges Thema innerhalb der Welt von Decentralized Finance bleibt. Besonders Cross-Chain-Protokolle und Bridges sind aufgrund ihrer komplexen Infrastruktur und hohen Liquidität regelmäßig Ziel von Angriffen.
Blockchain-Analyseunternehmen wie Cyvers überwachen kontinuierlich verdächtige Transaktionen, um Börsen, Protokolle und Nutzer schneller vor möglichen Angriffen warnen zu können.
Obwohl öffentliche Blockchains alle Transaktionen sichtbar machen, versuchen Angreifer häufig, durch mehrere Swaps und Wallets die Herkunft der Gelder zu verschleiern. Forscher erwarten, in den kommenden Tagen weitere Informationen über Herkunft und Ziel der gestohlenen Assets zu veröffentlichen. Gleichzeitig wächst die Aufmerksamkeit für digitale Sicherheit, seit ein fortschrittlicher Malware-Angriff kürzlich Kryptoentwickler getroffen hat.
Darüber hinaus warnen Behörden weiterhin vor Risiken innerhalb der Branche, da Kryptoinvestoren immer häufiger Ziel von Kriminellen werden.
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