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Bybit startet KI-Subaccounts für sicheres KI-Trading

Bybit startet KI-Subaccounts für sicheres KI-Trading
Bybit startet KI-Subaccounts für sicheres KI-Trading

Bybit macht einen weiteren Schritt in Richtung KI-Trading mit der Einführung spezieller KI-Subaccounts. Die Kryptobörse startet ein System, mit dem Nutzer KI-Agenten separat handeln lassen können, während Risiken besser kontrollierbar bleiben. Die Funktion ist inzwischen live und funktioniert vollständig über API-Zugang.

Mit dem neuen Tool können Trader Limits für Guthaben, Leverage, Auszahlungen und Handelsrechte festlegen. Damit möchte Bybit verhindern, dass fehlerhafte oder gehackte KI-Agenten direkten Zugriff auf vollständige Konten oder große Mengen an Kapital erhalten.

KI-Agenten erhalten eigene Handelsumgebung

Die neuen KI-Subaccounts funktionieren als separate Handelsumgebungen innerhalb eines Hauptkontos. Nutzer können einen Subaccount mit KI-Assistenten wie Claude Code, Cursor oder anderen KI-Tools verbinden, die über API-Zugriff Handelsaufträge ausführen.

Laut Bybit erhalten Trader dadurch mehr Kontrolle über die Aktivitäten von KI-Systemen. So können Nutzer beispielsweise ein maximales Guthaben für den Subaccount festlegen oder bestimmen, wie viel Leverage ein KI-Agent verwenden darf.

Darüber hinaus unterstützt das System Funktionen wie die Begrenzung von Transfers zwischen Konten und die Verwaltung spezifischer Handelsrechte. Bybit setzt standardmäßig ein Limit von 5.000 US-Dollar für KI-Subaccounts fest, Nutzer können dieses später jedoch selbst anpassen.

Fokus liegt auf Sicherheit und Risikomanagement

Die Börse konzentriert sich mit dieser Einführung vor allem auf Sicherheit. KI-Trading wird zunehmend populärer, bringt laut Plattformen jedoch auch neue Risiken mit sich. Ein Fehler in einem KI-Modell oder ein kompromittierter API-Schlüssel kann für Trader erhebliche Folgen haben.

Durch die Platzierung von KI-Agenten in einem separaten Subaccount bleiben potenzielle Probleme auf eine kleinere Umgebung beschränkt. Dadurch sinkt das Risiko, dass ein vollständiges Handelskonto durch Fehler oder Missbrauch betroffen wird. Kürzlich wurde zudem bekannt, dass ein Krypto-Investor Millionen über gehackte Konten verloren hat.

API-Schlüssel für die KI-Subaccounts verfallen standardmäßig nach 30 Tagen. Nutzer können über die Weboberfläche zusätzliche Sicherheitsoptionen wie IP-Whitelisting und individuelle Berechtigungen einstellen.

Bybit setzt auf den wachsenden KI-Trend

Mit dem Launch reagiert Bybit auf die schnell wachsende Kombination aus künstlicher Intelligenz und Krypto-Trading. Immer mehr Trader experimentieren mit KI-Systemen, die automatisch Positionen eröffnen, Risiken verwalten und Marktanalysen durchführen.

Die Börse erwartet, dass KI-Agenten innerhalb des Handelssektors eine größere Rolle spielen werden. Durch die Bereitstellung separater Infrastruktur für KI-Trading versucht sich Bybit frühzeitig in diesem neuen Markt zu positionieren.

Vorerst bleibt die Funktion ausschließlich über API-Integrationen verfügbar. Trader, die manuell über die reguläre Benutzeroberfläche handeln, erhalten daher keinen direkten Zugang zur KI-Funktionalität.

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