Bärenmarkt 2022 beschert Bitcoin schwerste Verluste aller Zeiten
Der Bärenmarkt der Jahre 2022 bis 2023 führt die Geschichte von Bitcoin bei den realisierten Verlusten weiterhin unangefochten an. Das geht aus einer Analyse des Analysten Darkfost auf Grundlage von CryptoQuant-Daten hervor. Der Zusammenbruch von FTX spielte dabei eine entscheidende Rolle. Zum Vergleich: Die beiden vorangegangenen Bärenmärkte kamen auf 55,6 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,5 Milliarden Dollar an Verlusten.
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In Kürze:
- Der Bärenmarkt von 2022 bis 2023 brachte 191,1 Milliarden Dollar an realisierten Verlusten hervor, ein Rekord in der Bitcoin-Geschichte
- Die Insolvenz von FTX im November 2022 beschleunigte die Verluste binnen drei Wochen um mehr als 18 Milliarden Dollar
- Frühere Bärenmärkte kamen auf 55,6 Milliarden Dollar (2018) und 2,5 Milliarden Dollar (2014)
FTX beschleunigte die Verluste
Darkfost zufolge beliefen sich die gesamten realisierten Verluste während des Bärenmarkts von 2022 bis 2023 auf nicht weniger als 191,1 Milliarden Dollar. Das ist gewaltig im Vergleich zu früheren Abwärtszyklen am Bitcoin-Markt.
Ein großer Teil dieses Schadens geht auf den Fall der Kryptobörse FTX zurück. Im November 2022 wuchsen die Verluste innerhalb von nur drei Wochen um mehr als 18 Milliarden Dollar. Das allein übertrifft nahezu die gesamten Verluste aus dem Bärenmarkt von 2018, die sich auf 55,6 Milliarden Dollar beliefen.
Neue Messlatte für Bärenmärkte
Darkfost argumentiert, dass realisierte Verluste in Dollar den Schmerz, den Anleger tatsächlich spüren, besser messen als der traditionelle Prozentsatz des Angebots, das mit Verlust gehalten wird. Letztere Methode bleibe zwar für Vergleiche nützlich, erzähle aber nicht die ganze Geschichte über das Ausmaß des Schadens.
Da der aktuelle Bärenmarkt dem Analysten zufolge am 1. Juli abgeschlossen wurde, richtet sich der Fokus nun auf Gewinnmitnahmen. Bereits zuvor zeigte sich, dass neues Kapital ausbleibt, obwohl der Bitcoin-Kurs steigt. Darkfost weist darauf hin, dass es jetzt sinnvoll ist, Phasen erhöhter Gewinnmitnahmen genau zu beobachten, um mögliche Risiken am Markt rechtzeitig zu erkennen.
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