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SEC: Staking auf PoS-Netzwerken fällt nicht unter das Wertpapierrecht

SEC: Staking auf PoS-Netzwerken fällt nicht unter das Wertpapierrecht
SEC: Staking auf PoS-Netzwerken fällt nicht unter das Wertpapierrecht

Die US-Börsenaufsicht SEC sorgt endlich für mehr Klarheit in Bezug auf Staking auf öffentlichen Proof-of-Stake-Blockchains. Laut einer neuen Stellungnahme der Division of Corporation Finance fallen gängige Formen des Protokoll-Stakings nicht unter das geltende Wertpapierrecht. Das ist eine gute Nachricht für alle, die sich mit dem Staking auf Netzwerken wie Ethereum, Solana oder Cosmos beschäftigen.

Staking fällt nicht unter Wertpapierregelungen

In der Stellungnahme erklärt die SEC, dass Staking auf offenen, öffentlichen PoS-Netzwerken keine Wertpapiertransaktion darstellt. Egal ob man selbst staked, einen Anbieter nutzt oder über eine Custody-Plattform arbeitet – solange es sich um die technische Ausführung handelt, liegt laut der bekannten Howey-Test-Definition kein “Securities Offering” vor.

Das gilt auch für Dienste, die das Staking erleichtern oder sicherer machen – etwa automatische Ausschüttungen, Schutz vor Slashing oder die Möglichkeit, Vermögenswerte zu bündeln, um an Validatorpools teilzunehmen.

Diese Erklärung ist von Bedeutung, weil sie deutlich macht, dass der Einsatz eigener Token oder die Nutzung eines Staking-Dienstes grundsätzlich keine Registrierungspflicht oder zusätzliche Regulierung erfordert. Weitere Einzelheiten findest du in der offiziellen Stellungnahme der SEC.

Verschiedene Formen des Stakings

Die SEC unterscheidet drei Formen des Stakings:

  • Solo-Staking, bei dem man selbst einen Node betreibt und eigene Kryptowährungen einsetzt

  • Selbst gehostetes Staking über Drittanbieter, wobei man die Validierungsrechte delegiert, aber die Schlüssel behält

  • Custodial Staking, bei dem ein Anbieter die Token verwahrt und im Namen des Nutzers staked

In all diesen Fällen liegt laut SEC keine Gewinnerwartung auf Basis der Arbeit Dritter vor – ein zentrales Kriterium im Howey-Test. Der Aufwand von Node-Betreibern oder Serviceanbietern ist in erster Linie technischer und administrativer Natur, nicht unternehmerisch oder gewinnorientiert.

Endlich Klarheit für die Branche

Die Staking-Diskussion hat in den letzten Jahren für viel Unsicherheit gesorgt. Verschiedene Projekte und Börsen gerieten unter Druck – teils aufgrund ihrer Staking-Angebote. Mit dieser neuen Position geht die SEC einen Schritt in Richtung mehr Klarheit für Nutzer, Anbieter und Entwickler von PoS-Netzwerken.

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