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Südkorea blockiert 27 Krypto-Börsen darunter KuCoin und MEXC

Südkorea blockiert 27 Krypto-Börsen darunter KuCoin und MEXC
Südkorea blockiert 27 Krypto-Börsen darunter KuCoin und MEXC

Südkorea blockiert den Zugang zu den Websites von 27 ausländischen Krypto-Börsen, die ohne Registrierung im Land tätig sind. Die Maßnahme gilt unter anderem für KuCoin, MEXC, BingX, Phemex und BitMart. Sie weitet frühere Beschränkungen aus, mit denen die Börsen bereits aus den App-Stores von Google und Apple verbannt worden waren.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Südkorea blockiert die Websites von 27 nicht registrierten ausländischen Krypto-Börsen, darunter KuCoin, MEXC und BingX.
  • Die Maßnahme dehnt frühere App-Store-Sperren auf den vollständigen Webzugang aus.
  • Die Behörden haben 44 Anbieter an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet und wollen auch Ausweichdomains sperren.

Websites nach zwei Prüfungsrunden blockiert

Die südkoreanische Financial Intelligence Unit (FIU) teilt mit, dass die nationale Kommunikationsaufsicht am 6. und 7. Oktober zwei Prüfungsrunden durchgeführt hat. Auf dieser Grundlage wurde beschlossen, den Zugang zu 27 Websites nicht registrierter Anbieter zu blockieren oder abzuschalten.

Die vollständige Liste umfasst neben KuCoin, MEXC, BingX und Phemex auch XT.com, Bitrue, CoinW, Poloniex, BTCC und BitMart. Börsen, die inländische Server nutzen, verlieren ihre Konten. Bei Servern im Ausland wird der Zugang für koreanische Nutzer gesperrt. Weitere Details sind bei Etoday nachzulesen.

Registrierungspflicht gilt auch für ausländische Börsen

Wer in Südkorea eine Krypto-Dienstleistung anbieten will, muss über eine ISMS-Zertifizierung verfügen und sich bei der FIU melden. Diese Pflicht gilt auch für ausländische Anbieter, die sich an koreanische Nutzer richten, etwa über eine koreanische Website, Marketingkampagnen im Land oder die Unterstützung von Zahlungen in koreanischen Won. Wer ohne Registrierung tätig ist, riskiert eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe von bis zu 50 Millionen Won.

Die Behörden passen ihr Vorgehen an: Künftig ist eine Sperre möglich, sobald illegale Aktivitäten festgestellt werden, ohne dass zuerst ein nachweisbarer Schaden bei Nutzern vorliegen muss. Dass die FIU früher auf Untersuchungsergebnisse oder Nachweise eines konkreten Schadens warten musste, gehört damit der Vergangenheit an.

Ausweichdomains und Hilfe bei Auszahlungen

Die FIU hat bislang 44 nicht registrierte Anbieter an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet. Zudem wurden registrierte Börsen aufgefordert, Überweisungen von Kryptowährungen an diese Anbieter einzuschränken. Nutzer können bei diesen Börsen ihre Krypto auch nicht mehr per Kreditkarte erwerben.

Die Behörden wollen außerdem Ausweichdomains sperren, mit denen die Börsen die Blockade zu umgehen versuchen. Bestehende Nutzer, die ihr Vermögen abheben möchten, können sich dafür an DAXA wenden, den Branchenverband der zugelassenen koreanischen Börsen, der Anleitungen zum genauen Ablauf bereitstellt. Derzeit sind 28 zugelassene Anbieter in Südkorea aktiv.

Diesen Artikel mit KI zusammenfassen

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