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Julia Leung bleibt CEO der SFC trotz Wachstum bei Kryptowährungen und Börse

Julia Leung bleibt CEO der SFC trotz Wachstum bei Kryptowährungen und Börse
Julia Leung bleibt CEO der SFC trotz Wachstum bei Kryptowährungen und Börse

Julia Leung bleibt an der Spitze der Hong Kong Securities and Futures Commission (SFC). Die derzeitige CEO darf laut der Regierung weitere drei Jahre im Amt bleiben, nachdem ihre aktuelle Amtszeit Ende dieses Jahres ausläuft. Damit bleibt sie an der Spitze einer Finanzaufsichtsbehörde, die sich in den vergangenen Jahren stark verändert hat.

Leung leitet die SFC seit Januar 2023 und war die erste Frau überhaupt in dieser Position. Zuvor arbeitete sie als Stellvertreterin des ehemaligen Vorsitzenden Ashley Alder. Unter ihrer Führung erhielt die Börse von Hongkong einen deutlichen Aufschwung, mit einer Zunahme großer Börsengänge und höherem Handelsvolumen – vor allem dank des erneuten Interesses an chinesischen Aktien.

Mehr Aufmerksamkeit für Kryptowährungen und Regulierung

Auffällig ist, dass Leung auch strengere Regeln für virtuelle Vermögenswerte einführt. Die SFC versucht, Hongkong als ernstzunehmendes Zentrum für Kryptowährungshandel zu positionieren. Unter ihrer Leitung wurde die Aufsicht über digitale Vermögenswerte deutlich verschärft. Dies steht im Einklang mit der übergeordneten Strategie der Stadt, durch moderne Märkte wie Kryptowährungen mehr internationalen Handel anzuziehen.

Nicht nur die Welt der digitalen Vermögenswerte steht stärker im Fokus. Leung hat auch die Aufsicht über die traditionellen Finanzmärkte intensiviert. So leitete die Aufsichtsbehörde ein Verfahren gegen den Hedgefonds Segantii ein, dem Insiderhandel vorgeworfen wird. Gleichzeitig führte die SFC Obergrenzen für Margin Ratios ein und überprüfte lokale Broker, um den teils spekulativen Zustrom privater Anleger in IPOs einzudämmen.

Börsengänge wieder gefragt

Unter Leungs Leitung arbeitet die SFC eng mit der Börse von Hongkong zusammen, um es Unternehmen zu erleichtern, sich listen zu lassen. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf großen Firmen aus China und Südostasien. Diese Bemühungen zeigen Wirkung: Die Zahl großer Börsengänge ist seit 2023 deutlich gestiegen.

Wird die Verlängerung offiziell bestätigt, bedeutet dies Kontinuität in einer Phase, in der Hongkong seine Rolle als internationales Finanzzentrum weiter stärken will. Ob es um traditionelle Aktien, virtuelle Vermögenswerte oder Marktaufsicht geht – Julia Leung bleibt vorerst das Gesicht des Wandels im finanziellen Herzen der Stadt.

Mehr dazu lesen Sie bei Bloomberg.

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