BTC steht am Wendepunkt: Mehr Stablecoins, weniger BTC auf Börsen
Ein wiederkehrendes Muster auf dem Kryptomarkt sorgt erneut für Aufmerksamkeit. Die sogenannte “Liquiditätskonfiguration”, die historisch betrachtet häufig vor kräftigen Anstiegen von Bitcoin auftrat, ist laut einer Analyse von CryptoQuant zurück. Zwei wichtige Kennzahlen stehen aktuell an einem kritischen Punkt: das Stablecoin Supply Ratio (SSR) und das Verhältnis von Bitcoin zu Stablecoins auf Binance.
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SSR kehrt zurück in Zone früherer Marktwendepunkte
Das Stablecoin Supply Ratio vergleicht die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin mit der aller Stablecoins. Ein niedriger Wert signalisiert, dass viel Kapital in wartender Position ist – also potenzielle Kaufkraft darstellt. Aktuell liegt die SSR wieder bei etwa 13, was exakt dem Bereich entspricht, in dem auch 2021 und 2024 bedeutende Markttiefs gebildet wurden. In den entsprechenden Charts markierten diese Zonen jeweils eine Konsolidierungsphase vor einer kräftigen Aufwärtsbewegung.
Das deutet darauf hin, dass erneut signifikante Mittel bereitstehen, um bei einem positiven Stimmungsumschwung in Bitcoin zu fließen. Historisch hielt sich der Markt nie lange in dieser Zone auf, bevor die nächste starke Bewegung begann.
Auch Binance Reserven senden bullische Signale
Ein zweites Diagramm, das das Verhältnis von Bitcoin zu Stablecoin Beständen auf Binance analysiert, zeigt ein ähnliches Bild. Während die BTC Bestände weiter sinken, nehmen die Stablecoin Reserven zu. Analysten werten dies als Anzeichen für eine Akkumulationsphase durch erfahrene Investoren, während schwächere Marktteilnehmer aussteigen.
Immer wenn diese Kennzahl in der Vergangenheit stark gefallen war – etwa Anfang 2023 oder während Kapitulationsphasen 2022 – folgte meist eine nennenswerte Kurswende. Die grünen Markierungen in der Grafik heben diese Wendepunkte hervor, und aktuell erscheint das Muster erneut in diesem positiven Bereich.
Zum Zeitpunkt der Analyse liegt Bitcoin bei etwa 105.000 Dollar. Der Rückgang der letzten Tage hat den Kurs erneut in diese entscheidende Zone gedrückt. Damit steht der Markt an einem Scheideweg: Entweder folgt ein weiterer Aufwärtsschub oder das Muster bricht erstmals seit Jahren.
Für Anleger ist dies typischerweise ein unspektakulär wirkender Moment, der sich rückblickend jedoch oft als Wendepunkt entpuppt. Solange die SSR niedrig bleibt und Stablecoins an Börsen zunehmen, eröffnet sich laut dieser Analyse eine asymmetrische Chance: begrenztes Abwärtsrisiko bei hohem Aufwärtspotenzial.
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