ZachXBT: Regulierungsbehörden missbrauchen schwache Anschuldigungen für Angriffe auf Krypto
Der bekannte On-Chain-Analyst ZachXBT warnt davor, dass US-Aufsichtsbehörden die Kryptoindustrie auf Grundlage schwacher Anschuldigungen ins Visier nehmen. In einer Reihe von Beiträgen auf X erklärt er, dass die Ermittlungen gegen World Liberty Financial (WLFI) ein möglicher Auftakt für breitere Angriffe auf weitere Plattformen sein könnten – darunter auch Hyperliquid.
Kritik an minimaler “illegaler” Beteiligung an Token-Verkauf
Auslöser ist ein Schreiben der Senatoren Elizabeth Warren und Jack Reed an das US-Justiz- und Finanzministerium. Darin fordern sie eine Untersuchung von WLFI – einem Krypto-Unternehmen, das mit Ex-Präsident Trump in Verbindung gebracht wird. Bei einem Token-Verkauf in Höhe von 550 Millionen US-Dollar sollen angeblich rund 10.000 US-Dollar aus fragwürdigen Quellen stammen.
ZachXBT bezeichnet diese Anschuldigung als statistisch vernachlässigbar: Es handele sich um lediglich 0,0018 % des Gesamtbetrags. In einem auffälligen Vergleich schreibt er:
“Warren behauptete einst, Native American zu sein, obwohl ein DNA-Test zeigte, dass sie nur zu 0,195 % Native American ist. Zumindest ist sie konsequent darin, irrelevante Prozentzahlen zu übertreiben.”
Krypto-Plattformen könnten als Nächstes ins Visier geraten
Laut ZachXBT nutzen Politiker und Aufsichtsbehörden solche zweifelhaften Vorwürfe, um umfassendere Angriffe auf die Kryptoindustrie zu legitimieren. Gelingt es, WLFI auf Basis eines so kleinen “illegalen” Anteils anzugreifen, könnten Plattformen wie Hyperliquid als nächstes folgen.
Der Wirbel um WLFI kommt nicht aus dem Nichts. Demokratische Politiker stellen zunehmend kritische Fragen zu Krypto-Projekten, die mit Trump oder der Republikanischen Partei in Verbindung stehen. Das macht die Angelegenheit auch politisch brisant – mit potenziellen Auswirkungen auf Regulierung und Aufsicht in den Vereinigten Staaten.
ZachXBT betont, dass er selbst keine WLFI-Token besitzt und nicht an der Token-Verkaufsrunde teilgenommen hat. Seine Kritik richte sich ausschließlich gegen die selektive Nutzung von Zahlen zur Unterstützung einer breiteren Anti-Krypto-Agenda.
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