GameStop verabschiedet sich offenbar von Bitcoin nach Kursrückgang
GameStop sorgt für Aufsehen am Markt, indem das Unternehmen offenbar seine gesamte Bitcoin-Reserve von 4.710 BTC liquidiert. Die Coins wurden kürzlich an Coinbase Prime übertragen – eine Plattform, die hauptsächlich für große institutionelle Verkäufe genutzt wird. Ein Verkauf scheint unmittelbar bevorzustehen, was für GameStop mit einem erheblichen finanziellen Rückschlag verbunden wäre.
Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Hoher Verlust in Aussicht
Im Mai 2025 stieg GameStop mit einer großen Investition in Bitcoin ein. Für 504,4 Millionen US-Dollar wurden 4.710 BTC zu einem Durchschnittspreis von 107.900 US-Dollar pro Coin gekauft. Als Bitcoin kurz darauf sein Allzeithoch erreichte, war die Reserve rund 590 Millionen US-Dollar wert. Inzwischen hat sich dieses Hoch deutlich relativiert: Bei einem aktuellen Kurs von 89.800 US-Dollar beträgt der Gesamtwert nur noch etwa 423 Millionen US-Dollar. Sollte der Verkauf tatsächlich erfolgen, würde das Unternehmen einen Verlust von über 81 Millionen US-Dollar verbuchen.
Dieser Schritt wurde durch On-Chain-Daten von CryptoQuant entdeckt. Diese zeigen, dass der gesamte Bitcoin-Bestand von GameStop an Coinbase Prime gesendet wurde. Dies ist ein starkes Indiz dafür, dass ein Verkauf unmittelbar bevorsteht – denn Coinbase Prime wird selten für reine Verwahrung genutzt, sondern hauptsächlich für große Transaktionen.
Von Top 25 zum Ausstieg?
Mit dieser erheblichen Menge an Bitcoin gehörte GameStop zuletzt zu den 25 größten Bitcoin-Besitzern weltweit. Dass ein börsennotiertes Unternehmen sich so stark in Bitcoin engagierte, wurde damals als bemerkenswerter Schritt gesehen. Ein möglicher Verkauf wäre nicht nur ein bedeutender Strategiewechsel für GameStop selbst, sondern auch ein Signal an andere Unternehmen, die erwägen, Krypto in die Bilanz aufzunehmen.
Ob der Verkauf bereits erfolgt ist, wurde bislang nicht offiziell bestätigt – doch die Transaktion an Coinbase Prime spricht Bände. Analysten und Community-Mitglieder verfolgen die Entwicklungen genau über On-Chain-Plattformen wie CryptoQuant. Weitere Einblicke findest du im Post von Coin.
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