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Ukrainische Kryptobörse WhiteBit gerät ins Visier russischer Behörden

Ukrainische Kryptobörse WhiteBit gerät ins Visier russischer Behörden
Ukrainische Kryptobörse WhiteBit gerät ins Visier russischer Behörden

Die russischen Behörden ergreifen harte Maßnahmen gegen die ukrainische Kryptobörse WhiteBit. Laut der Generalstaatsanwaltschaft sei die Plattform in die Finanzierung der ukrainischen Armee und die illegale Abzweigung von Geldern aus Russland verwickelt. WhiteBit und ihre Muttergesellschaft W Group wurden daher offiziell als “unerwünschte Organisationen” eingestuft, berichtet Bits.media.

WhiteBit soll Millionen an die Ukraine überwiesen haben

Die Vorwürfe sind gravierend: Seit 2022 soll WhiteBit rund 11 Millionen US-Dollar an die Ukraine überwiesen haben – davon fast 1 Million Dollar explizit für den Kauf von Drohnen. Russische Behörden behaupten zudem, dass WhiteBit technische Unterstützung für die ukrainische Plattform United24 leistet, über die Krypto-Spenden für militärische und humanitäre Zwecke gesammelt werden.

Die Einstufung als unerwünscht gilt nicht nur für WhiteBit selbst, sondern auch für alle verbundenen Unternehmen der W Group. Laut der russischen Staatsanwaltschaft waren diese Organisationen aktiv an der Einrichtung von Grauzonen-Zahlungsstrukturen und anderen illegalen Transaktionen beteiligt. Diese Konstruktionen verstoßen demnach nicht nur gegen russisches Recht, sondern stellen auch eine Bedrohung für die nationale Sicherheit dar.

Neue Gesetzgebung für Krypto in Russland geplant

WhiteBit ist eine beliebte Kryptobörse, die 2018 von ukrainischen Unternehmern gegründet wurde. Nach eigenen Angaben bedient die Plattform weltweit über 8 Millionen Nutzer, mit einem täglichen Handelsvolumen von 11 Milliarden US-Dollar auf dem Spotmarkt und bis zu 40 Milliarden bei Futures.

In Russland selbst existieren derzeit keine regulierten Kryptobörsen. Die Zentralbank arbeitet jedoch an einem Gesetzespaket, das den Markt ab dem 1. Juli 2027 strenger regulieren soll. Ab diesem Datum sollen auch Strafmaßnahmen gegen Vermittler eingeführt werden, die ohne offizielle Genehmigung Kryptotransaktionen durchführen.

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