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Bitcoin-Nachfrage lässt nach, während Wale massiv verkaufen

Bitcoin-Nachfrage lässt nach, während Wale massiv verkaufen
Bitcoin-Nachfrage lässt nach, während Wale massiv verkaufen

Die Nachfrage nach Bitcoin steht unter Druck, obwohl große institutionelle Akteure weiterhin einkaufen. Neue Daten zeigen, dass der Markt derzeit vor allem von Verkäufern dominiert wird, wobei insbesondere kleinere Anleger und große Wale ihre Positionen abbauen.

Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.

Verkaufsdruck überwiegt trotz institutioneller Nachfrage

Aktuelle Daten von CryptoQuant zeigen, dass die sogenannte “apparent demand” für Bitcoin Ende März bei etwa minus 63.000 BTC liegt. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach neuen Coins nicht ausreicht, um die Verkäufe bestehender Holder zu kompensieren.

Laut Bloomberg befindet sich der Markt damit in einer Phase, in der Distribution im Mittelpunkt steht. Obwohl Akteure wie ETFs und Unternehmen weiterhin kaufen, wird dies vollständig durch breitere Verkäufe im Markt ausgeglichen.

Mit anderen Worten: Es kommt zwar neue Nachfrage hinzu, diese ist jedoch schlicht nicht stark genug, um die Abflüsse zu kompensieren.

Wale wechseln von Käufern zu Verkäufern

Die größte Verschiebung zeigt sich bei den Bitcoin-Walen. Während diese Gruppe im Bullenmarkt 2024 noch rund 200.000 BTC akkumuliert, schlägt sie seit Mitte 2025 eine andere Richtung ein. Statt weiter zu akkumulieren, bauen sie ihre Positionen aktiv ab.

Die Grafik von CryptoQuant zeigt deutlich, dass die Bestände großer Wallets im vergangenen Jahr strukturell zurückgehen. Dieser Trend beschleunigt sich zudem im vierten Quartal 2025 und setzt sich bis 2026 fort.

Historisch gesehen führt ein solches Verhalten häufig zu anhaltendem Druck auf den Kurs. Wenn große Marktteilnehmer verkaufen, verschwindet eine wichtige Stütze für den Markt.

US-Nachfrage schwächt sich weiter ab

Neben Walen und Privatanlegern nimmt auch die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten ab. Ein wichtiger Indikator dafür ist die Coinbase-Premium, die erneut negativ ausfällt. Das deutet darauf hin, dass US-Investoren weniger bereit sind, einen Aufpreis für Bitcoin zu zahlen.

Gleichzeitig notiert Bitcoin bei rund 68.000 US-Dollar, was immer noch etwa 45% unter dem Höchststand von rund 126.000 US-Dollar liegt, der im Oktober erreicht wurde. Im März kann sich der Kurs zwar leicht erholen und steigt um 2,2%, doch das ändert nichts am Gesamtbild, wie auch aktuelle Analysen zeigen, in denen der Bitcoin-Kurs um 67.000 US-Dollar stagniert.

Dennoch besteht weiterhin Potenzial für eine Erholung. Sollten makroökonomische Spannungen nachlassen, etwa durch eine mögliche Entspannung im Konflikt mit Iran, könnte dies kurzfristig für Auftrieb am Markt sorgen.

Aktuell scheint die Lage jedoch klar: Solange der Verkaufsdruck anhält, dürfte es für Bitcoin schwierig bleiben, nachhaltig weiter zu steigen.

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