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Samstag, 17. Oktober 2026 BTC -- / --
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Morgan Stanley empfiehlt bis zu 4 % Bitcoin im Portfolio

Morgan Stanley empfiehlt bis zu 4 % Bitcoin im Portfolio
Morgan Stanley empfiehlt bis zu 4 % Bitcoin im Portfolio

Immer mehr große Banken bewegen sich in Richtung Bitcoin, doch die Adoption verläuft langsamer, als es sich manche Investoren erhoffen. Morgan Stanley gibt nun konkrete Richtlinien für Kunden heraus und weist gleichzeitig auf die bestehenden Hürden hin, die noch überwunden werden müssen.

Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.

Empfehlung: 2 % bis 4 % Allokation in Bitcoin

Morgan Stanley empfiehlt Kunden, zwischen 2 % und 4 % ihres Portfolios in Bitcoin zu investieren. Dies bestätigt Amy Oldenburg, Leiterin der Digital-Asset-Strategie bei der Bank, auf einer kürzlichen Konferenz.

Trotz dieser klaren Empfehlung bleibt die tatsächliche Umsetzung zurück. Viele Finanzberater innerhalb der Bank bieten diese Form der Anlage noch nicht aktiv an. Laut Oldenburg liegt dies vor allem an mangelndem Wissen und Erfahrung mit Kryptowährungen innerhalb der traditionellen Finanzbranche.

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Starke Nachfrage, aber langsame Umsetzung

Das Interesse der Kunden ist durchaus vorhanden. Morgan Stanley hat kürzlich das Bitcoin-Produkt MSBT eingeführt, das innerhalb von sechs Tagen mehr als 100 Millionen US-Dollar an Zuflüssen verzeichnete. Bemerkenswert ist, dass diese vollständig von selbstständigen Investoren stammen, ohne Beteiligung von Beratern. Dies passt zu einem breiteren Trend, bei dem institutionelles Interesse an Bitcoin weiter wächst.

Dieser Unterschied zeigt, dass die Nachfrage nach Bitcoin-Exposure schneller wächst als die interne Umsetzung innerhalb der Bank. Um diese Lücke zu schließen, startet Morgan Stanley interne Schulungsprogramme, um Berater besser vorzubereiten.

Bitcoin auf Bankbilanzen noch nicht in Sicht

Laut Oldenburg ist es nur eine Frage der Zeit, bis große US-Banken Bitcoin in ihre eigenen Bilanzen aufnehmen. Dennoch warnt sie, dass dieser Prozess länger dauern wird, als der Markt erwartet.

Regulatorische Anforderungen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Dazu zählen Vorgaben der Federal Reserve, internationale Basel-Regeln und Genehmigungen von Aufsichtsbehörden in verschiedenen Ländern. Diese Faktoren erschweren es Banken, schnell große Schritte zu unternehmen.

Währenddessen arbeitet Morgan Stanley weiter an seiner Krypto-Strategie, darunter auch Pläne für eine digitale Trust-Lizenz. Damit könnte die Bank künftig selbst Kryptowährungen verwahren und Spot-Handel anbieten.

Das Fazit ist klar: Das Interesse an Bitcoin wächst in der traditionellen Finanzwelt, doch die Integration erfolgt schrittweise und bleibt stark von Regulierung und Ausbildung abhängig.

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