Bitcoin steigt um 7,1 %: Kurzzeithalter sichern Rekordgewinne
Bitcoin erlebt eine bemerkenswerte Woche. Nach einem Tagesanstieg von 7,1 Prozent, dem stärksten seit Februar 2026, haben Kurzzeithalter umgerechnet 44.300 Bitcoin mit Gewinn an Börsen transferiert. Das ist der größte Gewinnmitnahme-Moment dieses Jahres. Der Kurs liegt inzwischen bei 71.800 Dollar, ein Anstieg von 11,6 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Mehrere Aussagen aus Washington scheinen die Rallye befeuert zu haben.
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Das Wichtigste in Kürze:
- Bitcoin stieg gestern um 7,1 Prozent, die beste Tagesperformance seit Februar 2026
- Kurzzeithalter schickten 44.300 BTC mit Gewinn an Börsen, ein Rekord für 2026
- Aussagen von Trump und Finanzminister Bessent zu Krypto und staatlichen Bitcoin-Käufen gaben dem Markt Impulse
Rekord-Gewinnmitnahmen durch Kurzzeithalter
Der Analyst Darkfost weist auf auffällige On-Chain-Aktivitäten rund um den Kursanstieg hin. Kurzzeithalter, auch Short Term Holder (STH) genannt, schickten an einem einzigen Tag mehr als 44.300 Bitcoin mit Gewinn an Börsen. Das ist der höchste Stand des Jahres 2026 und in den CryptoQuant-Daten als historischer Peak sichtbar.
Die Kostenbasis dieser Gruppe liegt bei rund 67.100 Dollar. Da der Bitcoin-Kurs darüber liegt, ist es für viele Kurzzeithalter attraktiv, Gewinne mitzunehmen. Darkfost merkt an, dass dieses Verhalten es wert ist, im Auge behalten zu werden, gerade jetzt, wo Bitcoin versucht, wichtige Widerstandsniveaus zu durchbrechen.
Washington gibt dem Markt Impulse
Mehrere Entwicklungen aus den USA scheinen den Anstieg beschleunigt zu haben. Finanzminister Bessent kündigte an, dass die USA den langfristigen Rückkauf von Staatsanleihen fortsetzen und dessen Umfang verdoppeln werde. Das hatte unmittelbar einen dämpfenden Effekt auf die langfristigen Zinsen.
Im Anschluss sprach Präsident Trump bei einem Treffen im Weißen Haus, das speziell dem Thema Krypto gewidmet war. Er gab an, dass die USA erwägen, eine beträchtliche Menge Bitcoin anzukaufen. Zudem rief er den Kongress auf, über die sogenannte Clarity Act abzustimmen, einen Gesetzesentwurf, der mehr Klarheit bei der Krypto-Regulierung schaffen soll.
Trump äußerte auch den Wunsch, Hyperliquid in die USA zu holen. Die Plattform hat kürzlich einen Antrag bei der SEC eingereicht für Pre-IPO-Futures. Ob es tatsächlich zu einer US-Präsenz von Hyperliquid kommt, ist noch unklar.
Ob der angekündigte Bitcoin-Kauf durch die Regierung ernsthafte politische Absichten oder politische Rhetorik ist, bleibt vorerst eine offene Frage. Dass die Aussagen unmittelbare Auswirkungen auf den Markt hatten, ist im Kurs und in den On-Chain-Daten deutlich sichtbar.
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