BitGo Korea erhält als erstes ausländisches Kryptounternehmen VASP-Status in Südkorea
BitGo Korea hat als erste Tochtergesellschaft eines ausländischen Kryptounternehmens direkt eine VASP-Registrierung in Südkorea erhalten. Die koreanische Finanzaufsicht genehmigte die Registrierung am 18. August. BitGo setzte bewusst auf einen lokalen Ansatz und erhielt den Status, ohne dafür ein bestehendes, bereits lizenziertes Unternehmen zu übernehmen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Die südkoreanische Financial Intelligence Unit (FIU) hat die VASP-Registrierung von BitGo Korea genehmigt.
- BitGo Korea ist die erste lokale Tochtergesellschaft eines ausländischen Kryptounternehmens, die diesen Status direkt erhalten hat.
- BitGo will in Südkorea Krypto-Verwahrungsdienste und Überweisungsdienste für Finanzinstitute und Geschäftskunden anbieten.
VASP-Registrierung von koreanischer FIU genehmigt
Die Financial Intelligence Unit, eine Abteilung der koreanischen Finanzaufsichtskommission, genehmigte die Registrierung von BitGo Korea am 18. August. Das gab das Unternehmen am 20. August über die Nachrichtenagentur Yonhap News bekannt.
BitGo Korea wurde 2024 gegründet. Andere ausländische Kryptounternehmen wählten zuvor einen anderen Weg, um in den koreanischen Markt einzutreten, nämlich durch die Übernahme eines bereits lizenzierten Unternehmens. BitGo durchlief den Registrierungsprozess selbst und erfüllte die koreanischen Vorschriften direkt.
Verwahrungsdienste für Finanzinstitute im Mittelpunkt
Mit der VASP-Registrierung will BitGo Korea seine Dienstleistungen für Krypto-Verwahrung und Überweisungen ausbauen. Das Unternehmen richtet sich dabei an Finanzinstitute und Geschäftskunden in Südkorea.
CEO Mike Belshe sagt, die Genehmigung passe in die breitere Strategie von BitGo, in wichtigen Märkten innerhalb der geltenden Regulierung zu operieren. Sein Ziel ist es, die globale Krypto-Infrastruktur von BitGo mit dem koreanischen Markt zu verbinden. Südkorea gilt als einer der größten Kryptomärkte der Welt, stellt aber auch strenge Registrierungsanforderungen an Anbieter virtueller Vermögenswerte, wie zuvor deutlich wurde, als das Land Polymarket wegen Bedenken rund um Glücksspiel blockierte.
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