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Samstag, 17. Oktober 2026 BTC -- / --
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Hacker erbeuten nach Datenleck 3 Millionen Dollar in Monero von Revolut

Hacker erbeuten nach Datenleck 3 Millionen Dollar in Monero von Revolut
Hacker erbeuten nach Datenleck 3 Millionen Dollar in Monero von Revolut

Eine Hackergruppe, die sich selbst „iamnotavillain“ nennt, fordert 3 Millionen US-Dollar in Monero vom britischen Fintech-Unternehmen Revolut. Zuvor waren bei einem Datenleck die Daten von mindestens 680 Kunden entwendet worden. Die Angreifer setzen ein Ultimatum von 24 Stunden und drohen damit, die gestohlenen Daten an kriminelle Organisationen weiterzuverkaufen, sollte Revolut nicht zahlen. Das berichtet die Financial Times.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Hacker fordern 6.000 XMR, umgerechnet rund 3 Millionen US-Dollar, von Revolut innerhalb von 24 Stunden.
  • Bei dem Datenleck wurden die Daten von mindestens 680 Kunden gestohlen, darunter Pässe, Führerscheine und KYC-Fotos.
  • Die Angreifer geben an, sich als Regierungsbeamte ausgegeben zu haben, um Zugang zu den Daten zu erhalten.

Angreifer hatten es auf Krypto-Kunden abgesehen

Laut den Hackern nutzten sie Blockchain-Analysen, um gezielt Kunden auszuwählen, die große Mengen Krypto hielten. Anschließend gaben sie sich als Regierungsbeamte aus, um Zugang zu sensiblen Informationen zu erhalten.

Zu den erbeuteten Daten gehören unter anderem Pässe, Führerscheine, KYC-Fotos und Transaktionsübersichten. Genau diese Dokumente müssen Finanzdienstleister bei der Identifizierung von Kunden verpflichtend sammeln.

Monero wegen Anonymität gewählt

Die Forderung von 6.000 XMR ist kein Zufall. Monero ist eine Privacy-Münze, die speziell darauf ausgelegt ist, Transaktionsdetails zu verbergen, wodurch Zahlungen nahezu nicht nachverfolgbar sind. Das macht die Münze bei Erpressung und anderen kriminellen Aktivitäten beliebt.

Die Gruppe stellte die Forderung am Mittwoch online, inklusive eines Countdown-Timers. Ob Revolut auf die Forderung reagiert hat oder eine Zahlung in Erwägung zieht, ist auf Basis der verfügbaren Informationen nicht bekannt. Revolut hat Berichten zufolge noch keine offizielle Stellungnahme zu den Behauptungen der Hacker abgegeben.

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